Antisemitisch und fremdenfeindlich

Skandal in JVA: Mitarbeiter verschickten Hakenkreuze und Hitler-Portraits per WhatsApp

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Die Heilbronner JVA steckt mitten in einem Skandal.

In der Heilbronner JVA gibt es schon seit Wochen immer neue Ermittlungen. Jetzt nehmen sie eine neue Dimension an.

Heilbronn -  Sechs Mitarbeiter der Heilbronner Justizvollzugsanstalt stehen im Verdacht, verfassungswidrige Symbole per WhatsApp verschickt zu haben. Gegen einen von ihnen wird sogar wegen Volksverhetzung ermittelt. Die Situation der JVA spitzt sich zu, weil schon seit Wochen immer wieder neue Vorwürfe laut werden.

Wie die Staatsanwaltschaft Heilbronn mitteilte, ergaben sich zunächst gegen zwei Bedienstete Tatvorwürfe. Beide hatten per WhatsApp (WhatsApp-Hammer: Jetzt kommt eine geniale Super-Funktion, wie extratipp.com* berichtet) Bilder, auf denen unter anderem Hakenkreuze und Portraits von Adolf Hitler abgebildet waren, an weitere Personen versandt. Einer verschickte zudem Nachrichten mit antisemitischen und fremdenfeindlichen Inhalten.

JVA Heilbronn: Skandal nimmt neue Dimensionen an

Empfänger und auch selbst Absender von Bildern waren unter anderem vier weitere Justizbedienstete, bei denen im folgenden Durchsuchungen durchgeführt und Beweismaterial sichergestellt wurden. Dieses wird derzeit noch ausgewertet. Die Ermittlungen dauern deshalb an.

Damit nimmt der Skandal um die JVA Heilbronn noch einmal neue Dimensionen an, wie echo24.de* berichtet. Bislang war bereits von krassen Vorgängen innerhalb der Justizvollzugsanstalt ausgegangen worden.

Julia Thielen

*echo24.de und extratipp.com* sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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