„Kein Tod auf Golgatha“

Historiker behauptet: Jesus überlebte Kreuzigung - und erntet heftige Kritik

+
Hat Jesus die Kreuzigung am Karfreitag überlebt? Diese umstrittene These vertritt Historiker Johannes Fried.

Hat Jesus die Kreuzigung am Karfreitag überlebt? Eine These des Historikers Johannes Fried sorgt für massive Kritik. 

In einem Uni-Seminar an der LMU in München wurde dem Autor dieses Artikels von einem Professor für Alte Geschichte (für Nicht-Historiker: griechisch-römisches Altertum) einst doziert: „Es gibt genau zwei Möglichkeiten, wie Sie sich in der Wissenschaft einen Namen machen! A: Sie lösen ein Problem, das bislang noch niemand lösen konnte. B: Sie vertreten eine total abseitige These. Letzteres hat den Vorteil, dass sie in jedem Forschungsüberblick zum Thema als ‚abweichende Meinung‘ erwähnt werden.“ Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn wir uns im Folgenden ein Buch ansehen, das zu Ostern 2019 für Aufsehen sorgt!

Historiker Johannes Fried war bislang eigentlich ein Wissenschaftler der Kategorie A. Er gilt als Experte für die Geschichte des Mittelalters und veröffentlichte viel beachtete Werke über das „Die Aktualität des Mittelalters“ und über Karl den Großen. Als Fachmann für die Antike trat er bislang eher nicht in Erscheinung. Dafür sorgt er zu Ostern 2019 mit einem Buch über die Kreuzigung Christi für Schlagzeilen. Man darf ihn beglückwünschen, dass sein Buch rechtzeitig vor dem höchsten christlichen Fest erscheinen konnte. Schließlich interessieren sich die Medien den Rest des Jahres herzlich wenig für die biblischen Berichte zu Tod und Auferstehung Jesu (Link zu Merkur.de*).

Hat Jesus die Kreuzigung überlebt? Umstrittenes Buch erscheint (natürlich) rechtzeitig zu Ostern 

Aber zu Ostern, da gehen Geschichten nach dem Motto „Ist alles nicht so gewesen!“ bekanntlich immer. Wie etwa 2007 jene „Enthüllung“ der zufolge angeblich Knochenkisten mit den Gebeinen von Jesus und Maria Magdalena gefunden worden waren - was sich letztlich als ziemlicher Rohrkrepierer herausstellte. Hinter der aufsehenerregenden TV-Doku zum Thema stand damals übrigens James Cameron, der Regisseur von Aliens,  Titanic und Avatar

Aber hey: Mitglied eines spektakulären „Jesus-Seminars“, das einst die wirklich absolut echten Jesus-Worte enthüllen wollte und wegen seiner Methodik - sagen wir es vorsichtig! - von nicht wenigen Wissenschaftlern kritisiert wurde, saß auch mal Paul Verhoeven, der als Regisseur von RoboCop und Basic Instinct nicht unbedingt als Experte für das Neue Testament galt.

„Kein Tod auf Golgatha“: Jesus soll die Kreuzigung überlebt haben

Zurück zu Johannes Fried, der ja immerhin ein renommierter Historiker ist. Der wartet in seiner Neuerscheinung „Kein Tod auf Golgatha“ (C.H. Beck, 187 S.; 19,95 Euro) mit der These auf, dass Jesus scheintot die Kreuzigung überlebte. Die Auferstehung habe es so nie gegeben, stattdessen sei er nach der vermeintlich erfolgreichen Hinrichtung wieder aufgewacht, aufgestanden und nach Osten geflohen. So neu ist diese Theorie nicht. Die sogenannte „Scheintod-Hypothese“, wonach Jesus die Kreuzigung überlebt habe, vertraten im 19. Jahrhundert schon Gelehrte wie Friedrich Schleiermacher (und bekamen dafür ordentlich Gegenwind).

Seine Arbeit über die vermeintliche Auferstehung, die keine war, werde ihm „endlosen Widerspruch und Feindschaften einbringen“, befürchtet Johannes Fried. Naja, ob es anno 2019 wirklich so arg kommt? Ein Skandal-Buch über Mohammed hätte da schon gefährlicher werden können. Salman Rushdie könnte ihm dazu sicher einiges erzählen. Angesichts seiner ansonsten tadellosen Gelehrten-Vita wird Fried damit leben können, dass etwa der Münchner Merkur „Kein Tod auf Golgatha“ als „Verirrung eines Historikers“ verreißt.

Karfreitag ist ein christlicher Feiertag - und stellt für Schüler einen unterrichtsfreien Tag dar. Eine deutsche Schule in Istanbul hat das geändert - wegen Türkei-Präsident Erdogan?

Jesus soll die Kreuzigung überlebt haben: So begründet Johannes Fried seine These

Wie kommt Johannes Fried nun zu seiner These, wonach Jesus die Kreuzigung überlebt haben soll? Als Quelle dient ihm ausgerechnet das Johannes-Evangelium, das wohl erst nach den anderen drei synoptischen Evangelien entstand. So begründet der Historiker seine These:

  • Jesus wurde schon nach wenigen Stunden vom Kreuz abgenommen und für tot erklärt. Was verwundert, weil sich der Tod durch die Kreuzigung bei vielen Verurteilten auch über einen Tag hinziehen konnte.
  • Jesus waren nicht die Beine gebrochen worden, wie dies bei den neben ihm gekreuzigten Verbrechern geschah.
  • Der Lanzenstoß in Jesu Seite, mit dem ein römischer Soldat seinen Tod feststellen wollte, war in Wirklichkeit kein Todesstoß.
  • Zwar flossen Blut und Wasser aus der Wunde. Was der römische Soldat aber wirklich verursachte: Der Stich traf nicht das Herz, sondern nur die „Pleura“, das Rippenfell. Dadurch wurde mit der Lanze eine Entlastungspunktion durchgeführt, die die Atemnot des noch lebenden Jesus linderte.
  • Dass Jesus bei Kreuzigung und Lanzenstich nicht reagierte und kein Lebenszeichen von sich gab, lag an einer „tiefen narkoseähnlichen Kohlendioxyd-Ohnmacht“.
  • Fried: „Der rettende Lanzenstich verhinderte – zwar brutal, doch wirksam wie eine rettende Kanüle – den Exitus“.
  • Wegen des bevorstehenden Sabbats wurde Jesus eilig vom Kreuz abgenommen, sein Leib gewaschen und in ein felsiges Grab gebettet, „dessen Kühle den Folterungsstress abklingen ließ“.
  • Joseph von Arimathäa und Nikodemus sorgten dafür, dass Jesus gesund gepflegt wurde und in den Osten fliehen konnte.
  • Ausgehend von Jerusalem verbreiteten die Apostel die Lehre vom auferstandenen Gottessohn.

Hat Jesus die Kreuzigung überlebt? So kritisieren Experten die Thesen von Johannes Fried

Theologe Thomas Söding, Professor für Neutestamentliche Exegese an der Ruhr-Universität Bochum bezeichnet die Thesen von Johannes Fried gegenüber dem Kölner Domradio als „Unsinn“. In Theorien wonach Jesus die Kreuzigung überlebt habe, zeige sich vor allem ein Unbehagen an der biblischen Überlieferung. Diese habe in erster Linie dieses Entsetzen ausgedrückt: „Es kann doch nicht sein, dass der Sohn Gottes so elendiglich krepiert ist."

Prof. Söding betont: Alle biblischen Quellen, aber auch andere antike Berichte gingen vom Tod des jüdischen Rabbis aus. Dass Jesus die brutale Folter von Geißelung und Kreuzigung überlebt haben sollte, sei zudem völlig unvorstellbar.

Söding widerspricht auch Frieds Behauptung, das Johannes-Evangelium, das als einziges den Bericht von der Lanze enthält, sei mit seinen Quellen weit näher an den historischen Ereignissen als etwa das Markus-Evangelium. Der Autor des Johannes-Evangeliums verfüge zwar über gutes Wissen, was römisches Prozessrecht und die Örtlichkeiten in Jerusalem angehe. Der überwältigende Teil der Forschung gehe aber weiter davon aus, dass Markus-, Lukas- und Matthäus-Evangelium deutlich bessere historische Quellen seien.

Das Domradio zitiert Söding: „Der Experte für mittelalterliche Geschichte hat sich auf das Glatteis der Bibel-Exegese begeben - und ist dabei krachend auf den Hosenboden gefallen.“ Johannes Frieds Theorie sei "Nonsens" und eine "luftige Konstruktion, die keiner wissenschaftlichen Prüfung standhält“.

Überlebte Jesus die Kreuzigung? Historiker Michael Hesemann hält das für ausgeschlossen

Überlebte Jesus die Kreuzigung? „Mit Sicherheit nicht“, meint Historiker Michael Hesemann, der in seinem neuen Jesus-Buch "Die Jesus-Tafel" ebenfalls von einer Augenzeugenschaft des vierten Evangelisten Johannes ausgeht (auf den sich auch Johannes Fried stützt).

Hesemann hält den Kreuzestod Jesu für ein historisches Faktum. „Daran ändert auch die Steinbruch-Exegese des Historikerkollegen Fried nichts. Denn sich ein beliebiges Detail für eine medizinische Diagnose aus den Evangelien herauszusuchen, den Kontext aber zu ignorieren, gilt nicht. Entweder stimmt alles oder nichts.“

Michael Hesemann betont: „Die Kreuzigung war im Römischen Reich eine Todesstrafe für Hochverräter. Die Römer setzten sie gerade in unruhigen Provinzen so exzessiv ein, dass sie sicher wussten, was sie taten. Nicht auszudenken, dass ein verurteilter Aufrührer seine Kreuzigung überleben, entkommen, den Mythos seiner Auferstehung verbreiten und dann vielleicht zuschlagen könnte. Zumal Jesus nach seiner Kreuzigung nicht einfach verschwand, sondern laut Paulus (1 Kor 15, 1-8) buchstäblich Hunderten Augenzeugen erschien, zuletzt auch ihm, dem Agenten des Sanhedrin.

Historiker Hesemann geht davon aus, dass Jesus die Kreuzigung nicht folgenlos überstanden hätte: „Hätte Jesus die Kreuzigung tatsächlich überlebt, wäre er durch sie zumindest zum Krüppel geworden. Mit durchbohrten Füßen und Handgelenken – Nägel durch den Handteller hätten nie das Körpergewicht halten können – war er gewiss nicht in der Lage, gleich am übernächsten Tag den stundenlangen Fußmarsch nach Emmaus auf sich zu nehmen. Nägel durch das Handgelenk verletzen den Mediannerv, der die Daumenmotorik steuert. Ganz sicher hätte er auf absehbare Zeit weder Brot brechen noch Fische grillen können. All das aber schreiben ihm die Evangelisten für die Tage und Wochen unmittelbar nach seiner Kreuzigung zu. Eine Zeit für die Reha gab es nicht. So wäre die völlige Heilung Jesu nach drei Tagen ein kaum kleineres Wunder als seine Auferstehung von den Toten.

Doch wie will Fried erklären, dass selbst seine engsten Freunde und Verwandten Jesus zunächst nicht erkannten – weder Maria Magdalena, die ihn für einen Gärtner hielt, noch die Emmaus-Jünger, sein Onkel Kleopas und dessen Sohn Joses. Wie, dass er offenbar sogar durch verschlossene Türen gehen konnte? Und schließlich: Wohin soll sich der Überlebende der Kreuzigung denn so sang- und klanglos abgesetzt haben? Nach Indien vielleicht, wie die muslimische Ahmaddiya-Sekte behauptet, deren Gründer seinen Stammbaum so gerne auf den Nazarener zurückgeführt hätte? Ganz sicher nicht!“

Warum starb Jesus schon nach relativ „kurzer“ Zeit am Kreuz? Historiker Hesemann weist in diesem Zusammenhang darauf hin, er schon vor der Kreuzigung durch die erlittene Folter kurz vor dem körperlichen Zusammenbruch stand: „Wer die Schilderungen der Evangelien ernst nimmt, begreift, dass Jesus schon bei Ankunft auf Golgota vor dem körperlichen Zusammenbruch stand. Pilatus hatte ihn nicht, wie vor Kreuzigungen Usus, nur sieben Mal mit der Geißelpeitsche schlagen lassen, sondern exzessiv gegeißelt, um der Masse entgegenzukommen. Das Höchstmaß von 39 Schlägen aus zwei Richtungen, mit dreischwänzigen Geißelpeitschen, an deren Lederriemen doppelte Bleikugeln befestigt waren, ist wahrscheinlich. Danach war Jesus jedenfalls so geschwächt, dass er nicht mehr in der Lage war, den ca. 35 Kilo schweren Querbalken seines Kreuzes zur Hinrichtungsstätte zu tragen. Beim dritten Sturz musste ein Mann aus dem Volk, Simon von Cyrene, einspringen und den Balken nach Golgota tragen. Nach Ansicht des amerikanischen Gerichtsmediziners Prof. Dr. Frederic Zugibe von der Columbia-Universität in New York weisen schon die Stürze auf einen hypovolämischen Schock, einen Kreiskollabs infolge der Geißelung hin, der zu einer langsamen Ansammlung von Lungenflüssigkeit, zu sog. Brustfellergüssen, führte. Die extremen Schmerzen der Annagelung ans Kreuz mit ihrer Verletzung der Median- und Plantarnerven führten zu einem sog. Kausalgie-Trauma, das durch den stundenlangen Todeskampf am Kreuz, die unerträglichen Schmerzen und Krämpfe selbst bei der kleinsten Bewegung, noch verstärkt wurde. Der relativ schnelle Tod, so Zugibe, war Folge eines totalen Kreislaufzusammenbruchs, kombiniert mit Herz- und Atemstillstand aufgrund des allmählich aufgebauten Lungenödems. Diese Diagnose deckt sich exakt mit der auch von Fried als Beweis zitierten Beobachtung des Evangelisten Johannes (19,34): Als ein Legionär, um den Tod festzustellen, seine Lanze in die Seite Jesu stieß, ‚flossen sogleich Blut und Wasser heraus‘. Tatsächlich hatte die Lanze, die das Herz traf, zuvor die mit Flüssigkeit gefüllte Lunge durchbohrt. So ergossen sich Blut aus dem Herzvorhof und Lungenflüssigkeit (‘Wasser‘) aus der Lanzenwunde. Eine ‚Punktion der Pleura‘, wie sie Fried annimmt, wird mit einer feinen Nadel vorgenommen, nicht mit einer 3-4 Zentimeter breiten, tödlichen Waffe. Eine kleine Stichwunde kann sich sofort wieder schließen, bei der Lanzenwunde dagegen trat Luft in den Brustkorb ein und verursachte einen Lungenkollaps. Wäre der Gekreuzigte nicht bereits tot gewesen, er würde spätestens jetzt sterben, wenn das verletzte Herz die Lunge mit Blut füllt.“

Hesemann fasst seine ablehnende Meinung zu Johannes Frieds Thesen so zusammen: „So bleibt kein Zweifel am Tode Jesu. Seine Auferstehung mag Glaubenssache sein, sein Tod ist es nicht. Ein billiger Taschenspielertrick reicht nicht aus, um ein glaubwürdiges Szenario zu stützen. Wer den Glauben von zwei Milliarden Christen erschüttern will, sollte sich schon etwas mehr Mühe geben.“

Überlebte Jesus die Kreeuzigung? Peter Kreeft gegen die Scheintod-Hypothese

Ein international bekannter Kritiker der Scheintod-Hypothese ist der US-Theologe und Philosoph Prof. Peter Kreeft, der am Boston College und am King’s College in New York City lehrte. 

Das spricht laut Kreeft dagegen, dass Jesus die Kreuzigung überlebte:

  • Die Römer wollten mit allen Mitteln ausschließen, dass irgendjemand die Kreuzigung überlebte. Das römische Gesetz sah sogar die Todesstrafe für jeden Soldaten vor, der einen zum Tode Verurteilten entkommen ließ. Und nicht zu vergessen: Die Hinrichtung erfolgte auf Geheiß des römischen Statthalters Pilatus.
  • Die Tatsache, dass der römische Soldat die Beine von Jesus nicht gebrochen hat, wie er es bei den beiden anderen Gekreuzigten tat, spricht vielmehr dafür, dass der Soldat sich sicher war, dass Jesus tot war. Das Brechen der Beine beschleunigte den Tod der Gekreuzigten, sodass die Leiche vor dem Sabbat niedergerissen werden konnte.
  • Der Apostel Johannes bestätigte als Augenzeuge, dass er Blut und Wasser aus dem durchbohrten Herzen Jesu fließen sah. Dies belege, dass die Lungen Jesu kollabiert waren und er bereits erstickt war. Ein Sachverhalt, der für Mediziner eigentlich wenige Zweifel aufwirft.
  • Jesu Körper war vollständig mit Leichentüchern umhüllt und ziemlich bewegungsunfähig.
  • Erst die von den Jüngern berichteten „glorreichen“ Erscheinungen überzeugten sie von der Auferstehung. Sogar den zweifelnden Thomas. Sollten die Jünger so von einem gerade aus der Ohnmacht erwachten medizinischen Notfall sprechen? Hätten sie wirklich einen halbtoten, schwankenden, verletzten, der gerade eine Flucht überstand, als „göttlichen Herr“ und „Sieger über den Tod“ verehrt?
  • Wurden die römischen Wachen am Grab wirklich von einer halbtoten, schwankenden Gestalt überwältigt? Oder von unbewaffneten Jüngern? 
  • Wie konnte ein halbtoter Mann den großen Stein vor dem Eingang des Grabes bewegen? Laut den biblischen Berichten war dazu ein Engel nötig - was dafür spricht, dass der Stein ziemlich massiv war. Sowohl die Juden als auch die Römer hatten kein Interesse daran, dass dieser Stein weggerollt würde. Den römischen Soldaten hätte sogar die Todesstrafe gedroht, wenn sie den Körper hätten „entkommen“ lassen. Schließlich hatte eine Gruppe von Soldaten die Aufgabe, das Grab von Jesus zu bewachen - laut Evangelien auf Anordnung von Pilatus. Der jüdische hohe Rat hatte Angst, die Jünger könnten nach drei Tagen eine Auferstehung „faken“ - wie Jesus dies angekündigt hatte.
  • Tatsächlich behaupteten auch die Juden, dass der Leichnam nicht mehr im Grab war. Sie bezichtigten die Jünger des  Leichenraubs, als die römischen Soldaten eingeschlafen waren. Hätte man einen riesigen Stein so geräuschlos wegrollen können, ohne dass die Römer das mitgekriegt hätten? Und wären die römischen Soldaten wirklich so einfach eingeschlafen, wie dies die Juden behaupteten? Immerhin drohte ihnen beim Abhandenkommen der Leiche die Todesstrafe.
  • Es gibt absolut keine Berichte über das Leben Jesu nach seiner Kreuzigung in irgendwelchen Quellen - egal ob von Freunden oder Feinden. Kreeft: „Ein Mann mit einer solchen Vergangenheit hätte Spuren hinterlassen.“

Hat Jesus die Kreuzigung überlebt? Auferstehung bleibt Sache des Glaubens

Die Auferstehung Jesu wird letztlich immer eine Sache des Glaubens bleiben, für die die Berichte der Kreuzigung, vom leeren Grab, die von den Aposteln verkündeten Erscheinungen und deren Glaubenszeugnisse als Märtyrer wichtige Wegmarken sein können. Eine abenteuerliche Deutung der biblischen Texte abzulehnen, das steht Wissenschaftlern aber durchaus zu.

fro  

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare