Hamm: Frauenmörder tötet nach 19 Jahren erneut

Hamm - Vor 20 Jahren tötete er ein 17-jähriges Mädchen und kam dafür für 15 Jahre hinter Gitter. Doch nach Verbüßung der Haftstrafe wurde der heute 45-Jährige rückfällig.

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Erst leugnete er die Tat, doch schließlich gestand er: Am 17. März 1993 wurde ein damals 24-jähriger arbeitsloser Bauarbeiter aus dem westfälischen Werries wegen Mordes verurteilt. Der Mann hatte eine 17-Jährige überfallen, vergewaltigt und ermordet. Nur weil er zur Tatzeit betrunken war, bekam er keine lebenslängliche Haftstrafe. Nach seiner Entlassung im September 2007 zog der Mann nach Bottrop und verhielt sich längere Zeit unauffällig. Dann kam der Januar 2011, als die Leiche einer 34-Jährigen gefunden wurde.

DNA-Spuren am Tatort führten die Ermittler auf die Spur des Arbeitslosen. Er wurde verhaftet und im Dezember 2011 erneut zu 14 Jahren verurteilt - dieses Mal aber nicht im Gefängnis, sondern in einer psychiatrischen Anstalt. Der Verurteilte schwieg bis zuletzt.

Rubriklistenbild: © dpa

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