Auf Straße in Hamburg gefunden

Axt-Mord: Große Trauer um Apotheker Mohamed Joune - Täterbeschreibung der Polizei

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Ein von Passanten in Hamburg-Harburg gefundener Mann ist tot. Es handelt sich um den Apotheker Mohamed Joune.

Der Apotheker Mohamed Joune wurde in Hamburg-Harburg ermordet. Die Polizei veröffentlicht nach der Axt-Attacke eine Täterbeschreibung. Joune wurde nun beigesetzt.

Update vom 23. Januar 2019: Am Dienstag, 22. Januar, wurde der Leichnam von Familienvater Mohamed Joune auf dem islamischen Teil des Friedhof Öjendorf zu Grabe getragen. Laut Bild nahmen rund 200, zum größten Teil männliche Freunde und Angehörige an der Zeremonie zum Abschied vom erschlagenen Apotheker teil. Die Suche nach dem Täter läuft derweil auf Hochtouren.

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Hamburg-Harburg: Axt-Mord an Apotheker Mohamed Joune - Täterbeschreibung der Polizei

Update vom 18. Januar, 15.19 Uhr: Nachdem am Tag nach der brutalen Gewalttat in Hamburg-Harburg verdächtige Kleidungsstücke sichergestellt wurden, fehlt der Polizei weiterhin eine heiße Spur, wie der „NDR“ berichtet. Demnach sagte eine Polizeisprecherin: „Wir ermitteln in alle Richtungen“.

Mittags hatte ein Spürhund eine Fährte aufnehmen können und die Ermittler durch die Fußgängerzone bis in ein Parkhaus führen können, so der Bericht. Das Opfer, ein 48-jähriger Syrer, lebte demnach seit langem in Deutschland. Dem Mann gehörten in Harburg mehrere Apotheken und Geschäftshäuser. Mit Geschäftspartnern soll er Streit gehabt haben. Neben seiner Arbeit in der humanitären Hilfe für Syrien engagierte sich der 48-Jährige auch für Geflüchtete in Hamburg, so der „NDR“.

Axt-Mord in Hamburg-Harburg: Apotheker Mohamed Joune aus Syrien totgeschlagen

Die Polizei Hamburg hat nun einen Zeugenaufruf gestartet und sucht nach zwei Unbekannten, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten. Die Polizei hat in einer aktuellen Pressemitteilung eine Personenbeschreibung der zwei Personen herausgegeben. Demnach soll es einen auffallenden Größenunterschied zwischen beiden Personen geben, die dunkle Bekleidung und dunkle Mützen trugen. Besonders auffällig: "Eine Person führte ein Beil mit sich, die zweite Person einen großen Hammer". Unterdessen warnt die Polizei Wolfsburg wegen Todesgefahr vor zwei brutalen Männern - wer sie sieht, muss sofort den Notruf wählen.

Die Polizei hat in Hamburg-Harburg den Tatort abgesperrt.

Daher fragen die Ermittler nun: Wer hat am Nachmittag des 15. Januar im Bereich Harburger Rathausstraße zwei Personen gesehen, die gemeinsam in Richtung Lüneburger Straße gegangen sein sollen?

Zeugen die Hinweise zum Sachverhalt oder zu den beiden Personen machen, können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 040-4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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Apotheker in Hamburg totgeschlagen: Polizei findet Axt - furchtbarer Verdacht

Update vom 17. Januar, 15.06 Uhr: In der Nähe des Tatorts an der Lüneburger Straße in Hamburg-Harburg sollen am Mittwochabend Kleidung und Schuhe in einem Mülleimer gefunden worden sein. Das berichtet die "Hamburger Morgenpost".

Die Polizei konnte allerdings nicht bestätigen, heißt es in dem Bericht weiter, ob es sich dabei auch um die Kleidung des möglichen Täters handele.

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Hamburg-Harburg: Toter Apotheker ist Mohamed Joune aus Syrien

Update vom 17. Januar 2019, 10.31 Uhr: Bei dem getöteten Mann aus Hamburg-Harburg soll es sich um den 48-jährigen Mohamed Joune aus Syrien handeln. Und ein namentlich nicht genannter Bekannter des Apothekers äußerte gegenüber der "Bild-Zeitung" jetzt einen furchtbaren Verdacht. Demnach halte er es für wahrscheinlich, dass Mohamed Joune aufgrund seiner politischen Aktivitäten getötet wurde. So habe der Apotheker erst kürzlich einem gewerblichen Mieter aus Syrien gekündigt, da er den Vater des Mieters in einem Video als Armee-Angehörigen des Assad-Regimes indentifizert habe. Joune galt als Kritiker Assads.

Die Spurensicherung war auch vor Ort in Hamburg-Harburg.

Hintergrund: Mohamed Joune galt als Aktivist der syrischen Opposition, als Vorsitzender des Vereins "Union der Syrer im Ausland e.V." setzte er sich für den Zusammenhalt der Syrer außerhalb Syriens auf der Grundlage eines freien demokratischen Staates ein, heißt es auf der Homepage des Vereins. Kurz vor seinem Tot habe man noch über eine Demo zum Jahrestag der syrischen Revolution, die wir in Hamburg organisieren wollten“, so der Bekannte. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

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Update vom 17. Januar 2019 um 10.17 Uhr: Bei dem 48-jährigen Mann, der am Dienstagabend in Hamburg-Harburg an seinen schweren Verletzungen gestorben ist, soll es sich laut "Hamburger Abendblatt" um einen Apotheker handeln, der in der Lüneburger Straße eine Vivo-Apotheke führte. Weiter heißt es in dem Bericht, dass als mögliche Tatwaffe eine Axt sichergestellt wurde.

Der oder die Täter seien äußerst brutal vorgegangen, dem Apotheker soll überdies ein Finger abgeschnitten worden sein. Das Haus an der Lüneburger Straße in Hamburg-Harburg, vor dem sich die schreckliche Tat ereignet hat, soll laut "Hamburger Abendblatt" dem Opfer gehören. Es soll bis auf ein einige Matratzen, die sich in dem Gebäude befinden, zurzeit leerstehen. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

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Hamburg-Harburg: Mann schwer verletzt auf Straße gefunden - Wenig später ist er tot

Meldung vom 16. Januar 2019: Am Dienstagabend fanden Passanten einen schwer verletzten Mann auf der Straße in Hamburg-Harburg. Kurz darauf erlag der 48-Jährige seinen  Verletzungen im Krankenhaus. Aufgrund der Verletzungen geht die Polizei von einem Tötungsdelikt aus. Nun ermittelt die Mordkommission und sucht Zeugen, wie nordbuzz.de* berichtet.

Ein von Passanten in Hamburg-Harburg gefundener Mann erlag Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper. Die Mordkommission geht von einem Tötungsdelikt aus.

Hamburg: 48-Jähriger verletzt gefunden - wenig später ist er tot

Wie die Polizei mitteilt, sprachen am Dienstagabend gegen 19.17 Uhr Passanten die Besatzung eines Funkstreifenwagens an und baten um Hilfe. Sie hatten einen schwer verletzt in der Lüneburger Straße in Hamburg-Harburg liegenden Mann gefunden. Er wies zahlreiche Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper auf. Beim Eintreffen der Beamten vor Ort war der Mann bei Bewusstsein, jedoch nicht ansprechbar.

Schwer verletzter Mann auf Straße in Hamburg-Harburg gefunden: Morkommission geht von Tötungsdelikt aus 

Der 48-Jährige wurde unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er kurz darauf an den schweren Verletzungen. Die Hintergründe der Tat in Hamburg-Harburg sind noch unklar. Am Tatort erfolgten umfangreiche Maßnahmen der Mordkommission und Spurensicherung. Weitere Ermittlungen dauern an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Hamburg unter 040/ 4286 - 56789 oder an jeder Polizeidienststelle zu melden.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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