Umstrittene Schau

Stadt nicht begeistert: „Körperwelten“ sollen nach Heidelberg

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Der Leichenplastinator von Hagens (Archivbild) plant für seine umstrittenen "Körperwelten"-Exponate ein Museum in Heidelberg

In ein ehemaliges Schwimmbad in Heidelberg soll eine „Körperwelten“-Museum einziehen. Die Stadt ist wenig begeistert, kann aber nichts dagegen tun.

Heidelberg - Der Leichenplastinator Gunther von Hagens plant für seine umstrittenen „Körperwelten“-Exponate ein Museum in Heidelberg. Im September soll die bisherige Wanderausstellung ein neues Domizil in einem ehemaligen Schwimmbad bekommen, teilte der Plastinator mit. Die Stadt zeigte sich wenig begeistert. „Beim Alten Hallenbad handelt es sich um eine Immobilie im Privatbesitz“, hieß es dazu am Freitag auf Anfrage. 

In den kommenden Wochen würden Gespräche mit dem Eigentümer geführt. „Dabei ist zu prüfen, welche bau- und veranstaltungsrechtlichen Schritte unternommen werden müssen.“ Kritiker des Leichenpräparators sehen in dem Konservierungsverfahren die Menschenwürde verletzt.

dpa

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