Strecke nach Hamburg gesperrt

Güterzüge in Cuxhaven kollidieren - Totalschaden bei 20 Autos

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Der Schaden ist hoch.

Entgleiste Waggons, heruntergefallene Autos: In Cuxhaven sind ein Autotransportzug und ein weiterer Güterzug zusammengestoßen. Der Schaden ist hoch. Auch im Personenverkehr gibt es Einschränkungen.

Cuxhaven - Im Güterbahnhof in Cuxhaven ist am Dienstagabend ein Autotransportzug mit einem anderen Güterzug zusammengestoßen. „So ein Zug wiegt rund 1000 Tonnen. Durch die Masse und das abrupte Stehen sind mindestens fünf Waggons entgleist“, sagte der Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Bremen, Holger Jureczko, am frühen Mittwochmorgen. „Auch einige Autos sind runtergestürzt.“ Er sprach von etwa 20 Autos mit Totalschaden. Bahnreisende müssen rund um Cuxhaven mit Einschränkungen rechnen.

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Zwei Lokführer wurden wegen eines Schocks ärztlich behandelt, konnten aber später nach Hause entlassen werden. Einer von ihnen erlitt außerdem Prellungen. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 21.00 Uhr. Der Autotransportzug kam von Bremerhaven in den Güterbahnhof Cuxhaven. Die vordere Lokomotive des stehenden Güterzuges ragte an einer Weiche ins Durchfahrtgleis, wodurch es zum Zusammenstoß kam. „Nach ersten Ermittlungen war der Autotransportzug mit etwa 40 Kilometern pro Stunde unterwegs“, sagte der Pressesprecher.

Busse fahren ersatzweise

Nach Angaben der Bahn waren in der Nacht zwei Kräne auf dem Weg nach Cuxhaven. Sie sollen die Waggons wieder auf die Gleise heben. Auch die Strecke sei stark beschädigt worden, hieß es. Sowohl der Rangierbahnhof als auch der Personenbahnhof sind nach Angaben von Polizei und Bahn betroffen. Der Deutschen Bahn zufolge fahren auf der Strecke zwischen Cuxhaven und Nordholz keine Züge. Laut dem privaten Eisenbahn-Unternehmen Metronom ist die Strecke in Richtung Hamburg zwischen Cuxhaven und Cadenberge vollständig gesperrt. Auf beiden Strecken fahren ersatzweise Busse. Die Einschränkungen sollen voraussichtlich bis Freitagmittag andauern.

Die Autos sollten in Cuxhaven für den Export verschifft werden. Die Ursache des Unfalls sei noch unklar, sagte Jureczko. „Wir ermitteln in alle Richtungen, sowohl menschliches, als auch technisches Versagen.“ Der Schaden bewege sich vermutlich im siebenstelligen Bereich.

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dpa

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