Großbrand in Ausländerheim: Weitere Opfer befürchtet

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Das Ausländerwohnheim standt am Sonntag in Flammen.

Paris/Dijon - Nach dem verheerenden Brand in einer französischen Ausländerunterkunft müssen die Angehörigen der Bewohner weitere Todesopfer fürchten.

Fünf der Schwerverletzten schwebten am Montag noch in Lebensgefahr. Darunter sei auch ein Kind, teilten die behandelnden Ärzte in der ostfranzösischen Stadt Dijon mit.

Bei dem Feuer in der Nacht zum Sonntag waren sieben Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Bewohner des Hauses kamen zumindest kurzzeitig ins Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen der Behörden hatten die Flammen zunächst in einem Mülleimer gelodert.

Ob der Brand durch ein Unglück entstand oder absichtlich gelegt wurde, war am Montag weiter unklar. Von den Toten hatten drei französische Papiere. Die anderen besaßen Pässe aus dem Senegal, Algerien oder Vietnam. In dem neunstöckigen Hochhauses “Fontaine d'Ouche“ waren insgesamt rund 190 Bewohner gemeldet.

dpa

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