Bei einer Aufräumaktion

Schüler finden Babyleiche im Wald - Polizei nennt erste Details

+
Nun äußert sich die Polizei zum Fund der Babyleiche in Schleswig-Holstein.

In Glinde haben Schüler in einem Wald nahe ihres Schulzentrums eine Babyleiche gefunden, nun soll der Säugling obduziert werden. Die nennt Polizei erste Details.

Update 16.30 Uhr: Mittlerweile kommen mehr Einzelheiten zu der in Schleswig-Holstein gefundenen Babyleiche ans Licht. Ein Polizeisprecher äußerte am Freitag gegenüber Bild, dass das Kind teils „verscharrt im Erdreich“, teils „mit einem blauen Handtuch bedeckt“ gefunden worden sei. Nun ginge es darum, die Todesursache und Identität des Säuglings zu klären. Ob es sich jedoch um einen Vermisstenfall handle, könne man wegen des frühen Ermittlungsstandes noch nicht sagen. Es werde jedoch überprüft. Die Schüler, die den toten Säugling während einer Aufräumaktion gefunden hatten, würden nun von seelsorgerisch betreut werden, so der Polizeisprecher weiter. 

Glinde/Schleswig-Holstein: Schüler finden Babyleiche

Urpsrungsartikel vom 22. März, 15.25 Uhr: Glinde - In der Nähe eines Schulzentrums in Glinde in Schleswig-Holstein ist die Leiche eines Säuglings gefunden worden. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Lübeck hätten Ermittlungen zu den Todesumständen und zur Todesursache aufgenommen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Wegen des frühen Ermittlungsstandes könnten noch keine weiteren Angaben gemacht werden.

Ermittler der Polizei stehen in einem Waldstück. Schüler sollen dort am Vormittag die Leiche eines Kindes gefunden haben.

Die Babyleiche sollte obduziert werden. Die Polizei sucht außerdem nach möglichen Zeugen.

dpa/afp/mef

Lesen Sie auch: Im Februar 2019 war erst das Urteil gegen eine Hamburgerin gefallen, die wegen Totschlags auf der Anklagebank saß. Die Knochen ihres Säuglings, der höchstens drei Wochen am Leben gewesen war, wurden 2017 in einem Waldstück bei Viernheim, Hessen, gefunden. Für den Tatvorwurf gab es nicht genügend Beweise. Die Richter folgten in ihrem Urteil jedoch der Forderung der Staatsanwaltschaft und schickten die Frau in eine geschlossene psychiatrische Klinik.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion