Gedenkveranstaltung für Mitglieder der Waffen-SS

+
Der Marsch ist umstritten

Riga - Hunderte Letten haben am Freitag in der Hauptstadt Riga Soldaten gedacht, die während des Zweiten Weltkriegs in der Waffen-SS an der Seite Nazi-Deutschlands kämpften.

Die jährliche Veranstaltung, zu der ein Gottesdienst und eine Kranzniederlegung gehören, stößt in Teilen der Bevölkerung auf scharfe Kritik. Vor allem die in Lettland lebenden Russen, die etwa ein Drittel der Bevölkerung ausmachen, betrachten die Gedenkveranstaltung als inakzeptabel. Sie organisierten eine Gegendemonstration. Mehr als 1.000 Polizisten wurden aufgeboten, um mögliche Zusammenstöße zu verhindern.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion