Rechtsradikale Polizisten 

Polizisten senden sich Hitler-Parolen - die Folgen sind verheerend 

+
Fünf Frankfurter Polizisten sendeten sich über einen Gruppenchat fremdenfeindliches Material. 

Frankfurter Polizisten haben sich in einem Gruppenchat rechtsextreme Inhalte geschickt. Die Folgen sind nun verheerend. 

Frankfurt - Mit schwerwiegenden Folgen haben nun fünf Polizisten aus Frankfurt zu rechnen. Die Beamten haben sich über ihren WhatsApp-Gruppenchat über mehrere Wochen rechtsextreme Inhalte zugeschickt. 

Der fremdenfeindliche Chat der fünf Frankfurter Polizisten soll zufällig aufgeflogen sein. Die Ermittler des Staatsschutzes seien eigentlich einer anderen Spur gefolgt und dann zufällig auf den Chat der Polizeikollegen gestoßen. Darüber berichtet extratipp.com*.

Leser diskutieren aktuell über diesen Vorfall: Ein Mann in Gießen hat Kinder auf dem Schulgelände einer Grundschule beobachtet. Was er beobachtete schockierte ihn.

Frankfurt: Hitler-Parolen im Gruppenchat  

Fünf Polizisten sollen sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen rechtsradikales Material über WhatsApp geschickt haben. Die „Frankfurter Allgemeine“ (FAZ) hatte zuerst berichtet, dass es um Volksverhetzung und das Verwenden von von Hakenkreuzen gehen soll. Es soll sich um Bilder, Videos und Texte handeln, die beleidigend und fremdenfeindlich sein sollen. Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill sagte dem Hessischen Rundfunk: „Das sind tatsächlich Hakenkreuze, Hitler-Bilder und Ähnliches gewesen.“ Er sprach davon, dass Bilder und Symbole verfassungsfeindlicher Organisationen verschickt worden seien. Zudem seien Textnachrichten sichergestellt worden, die sich unter anderem gegen Flüchtlinge und Behinderte gerichtet hätten.

Frankfurt: Polizisten sind durch Zufall aufgeflogen

Die Pressestelle des Frankfurter Polizeipräsidiums erklärte, es handle sich um fünf Beamte. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe seien sie ihrer Diens tgeschäfte enthoben worden. Laut „FAZ“ waren die rechtsradikalen Aktivitäten der Beamten durch Zufall aufgefallen. Mitarbeiter des Staatsschutzes seien bei Ermittlungen gegen Rechtsextremisten auf ihre eigenen Kollegen gestoßen. Die Arbeitsplätze der Beamten seien daraufhin durchsucht, Handys und Festplatten sichergestellt worden.

Frankfurt: Staatsanwaltschaft ermittelt 

Gegen die fünf rechtsextremen Polizisten ermittelt nun die Frankfurter Staatsanwaltschaft. Nadja Niesen, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, sagte: „Es läuft ein Strafverfahren gegen mehrere Beamte.“ Zudem wird gegen die Polizisten, wie es in solchen Fällen üblich ist, auch disziplinarrechtlich ermittelt. Die Beweismittel würden derzeit ausgewertet. Der Polizeipräsident sagte, er erwarte, dass sich seine Beamten verfassungstreu verhielten. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, werde die Entlassung der fünf Polizisten beantragt. Gerade wundern sich die Leser auch über folgende Meldung: Polizei stoppt Krankenwagen - wer hinter dem Steuer sitzt, ist nicht zu glauben, wie extratipp.com* berichtet. 

Mann fährt über Autobahn - plötzlich trifft ihn dieses Horrorteil

* extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare