Feuertod von vier Kindern: Kein Verfahren

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Mit Kerzen und Plüschtieren gedenken die Saarbrückener der toten Kinder

Saarbrücken - Der Feuertod ihrer vier Kinder bleibt für ein Elternpaar in Saarbrücken ohne juristische Folgen. Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen die Eltern ein.

„Eine strafrechtliche Verantwortung für den Tod der Kinder kann den Eltern nicht nachgewiesen werden“, teilte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken am Donnerstag, rund vier Monate nach dem Brand, mit. Vermutlich habe eine Kerze oder eine Zigarette das Feuer am 24. August entfacht.

Die genaue Brandursache konnten die Gutachter nicht mehr klären. Zu groß sei die Verwüstung in der Wohnung gewesen. Der Vater erklärte laut Staatsanwaltschaft, Kerzen und Zigaretten vor dem Schlafengehen gelöscht zu haben. Die Mutter machte keine Aussage. Die Ermittler meinen, auch ein Kind könnte in der Nacht mit Feuer gespielt haben. Eine „externe Brandursache“ schlossen sie aus. In der Wohnung war der Strom wegen Zahlungsrückständen abgeschaltet. Nur die Eltern und ein Baby hatten das Feuer überlebt.

dpa

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