3000 Helfer im Einsatz

Erdrutsch in China: Suche nach 118 Vermissten geht weiter

+
Bisher fanden Helfer 15 Tote, 118 Menschen werden noch vermisst.

Nach dem verheerenden Erdrutsch in China haben die Rettungskräfte die Suche nach dutzenden Vermissten in der Nacht zum Sonntag und am Sonntagmorgen fortgesetzt.

Xinmo - Nach ihren Angaben bargen sie bisher 15 Leichen, mindestens 118 Menschen galten noch als vermisst. Die Aussicht, sie noch lebend zu finden, sei "sehr gering", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua Experten vor Ort.

Nach heftigen Regenfällen hatte sich am frühen Samstagmorgen in der Provinz Sichuan ein großes Stück von einem Berg gelöst und als tonnenschwere Lawine aus Schlamm, Geröll und riesigen Steinbrocken das malerische Dorf Xinmo unter sich begraben. Nur drei Menschen, ein junges Paar und sein Baby, überlebten bislang die Katastrophe.

Wie auf den Bildern der Staatsmedien zu sehen war, suchten Bergungskräfte und Spürhunde auch die Nacht über nach Verschütteten. An der Suche beteiligten sich laut Xinhua rund 3000 Menschen. Staatspräsident Xi Jinping rief die Rettungskräfte zum größtmöglichen Einsatz auf. In den ländlichen und bergigen Gebieten Chinas kommt es nach heftigem Regen immer wieder zu tödlichen Erdrutschen.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.