Zwölf Jahre spurlos verschwunden

Entführte Maddie McCann: DNA-Experte will Rätsel lösen - und macht große Hoffnung

+
Von Maddie McCann fehlt seit 2007 jede Spur. Das damals dreijährige Mädchen verschwand in Praia da Luz in Lagos (Portugal).

Maddie McCann ist seit 2007 spurlos verschwunden. Können vielleicht DNA-Spuren von damals das mysteriöse Verschwinden des Mädchens aus der Ferienwohnung in Portugal erklären?  

Update vom 3. April 2019: Seit fast elf Jahren ist Maddie McCann vermisst. Noch sucht die britische Polizei mit einem speziellen Team nach der Tochter von Kate und Gerald McCann. Die sogenannte „Operation Grange“ hat bereits ein Vermögen gekostet. Ob die Finanzierung weiter gesichert ist, scheint unklar. Bislang unterstützte die britische Regierung die Suche nach der damals Dreijährigen. Doch ohne eine neue Spur könnte der Fall zu den Akten gelegt werden.

Maddie McCann: DNA-Experte will Rätsel lösen

Neue DNA-Tests an Proben aus der Ferienwohnung und dem Mietwagen der Eltern, könnten eine Wende im Fall Maddie bringen, behauptet ein Experte, wie die britische „The Sun“ berichtet. Der Mann habe sich demnach anonym zu Wort gemeldet.

Mit der neuesten Technologie wäre es möglich DNA-Spuren von damals erneut zu bewerten und Anhaltspunkte zu finden, behauptet dieser Unbekannte. Er soll ein führender US-Wissenschaftler sein.

Maddie McCann: Leichenspürhunde schlugen damals an

Seine These untermauert er mit folgendem Hintergrund: Zwei Leichenspurhunde schlugen 2007 in der Ferienwohnung in Portugal und auch im Mietwagen der Familie McCanns an. Die portugiesische Polizei habe verschiedene DNA-Spuren untersucht. Damals habe das zu keinen Erkenntnissen geführt.  

Maddie McCann: Netflix-Doku zum Fall „Maddie“ - ihre Eltern distanzieren sich deutlich

Update vom 15. März 2019: Lebt Madeleine McCann noch? Ihre Eltern Kate und Gerald McCann glauben fest daran und geben die Hoffnung nicht auf. Die Leiche ihrer kleinen Tochter wurde bislang nicht gefunden. Der Fall „Maddie“ bewegt seit 2007 die Welt. Immer wieder tauchen neue Theorien auf. Seit dem Jahr 2011 ermittelt die britische Polizei mit der Operation „Grange-Team“ nach der vermissten Maddie McCann.  Nun ist bei Netflix eine neue Doku mit dem Titel „Das Verschwinden von Madeleine McCann“ zu sehen. Die achtteilige Serie startet am 15. März.

Maddies Eltern wollen mit dieser neuen Netflix-Reihe allerdings nichts zu tun haben, berichtet die britische Daily Mail. Kate und Gerald McCann hätten sich demnach trotz zahlreicher Anfragen geweigert, an dieser Doku teilzunehmen.

„Wir wollen damit nichts zu tun haben“, ließen die Maddies Eltern mitteilen, berichtet das Blatt. Ein Statement zu der Netflix-Doku haben Kate und Gerry McCann auf der Webseite findmadeleine.com veröffentlicht und nennen unter anderem auch Gründe für ihre ablehnende Haltung.  

„Wir haben nicht gesehen und sehen immer noch nicht, wie dieses Programm bei der Suche nach Madeleine helfen wird, und insbesondere angesichts aktiver polizeilicher Ermittlungen könnte es möglicherweise diese behindern“, ist auf der Webseite zu lesen.

Und weiter: „Daher spiegeln sich unsere Ansichten und Vorlieben nicht im Programm wider. Wir werden keine weiteren Erklärungen abgeben oder Interviews zu diesem Programm geben.“

Am 3. Mai 2019 ist ihre Tochter Madeleine McCann elf Jahre verschwunden. Schon in ihren Weihnachtswünschen war dieser Mai 2019 für Kate und Gerald McCann ein Thema und schreiben, dass der Mai 2019 für uns alle friedlich und positiv verlaufen sollte.      

Maddie McCann: Hat eine Familie den Entführer gesehen?

Update vom 12. März 2019: Maddie McCann wäre jetzt 15 Jahre alt. Seit dem 3. Mai 2007 fehlt jede Spur von dem Mädchen. Nun stellt sich heraus, dass eine Familie in der Nacht von Maddies Verschwinden womöglich den Entführer der Kleinen gesehen hatte. Diese möglicherweise wichtige Beobachtung lässt eine Kriminalexpertin nicht los: Pat Brown ist davon überzeugt, dass diese Spur weiter verfolgt werden sollte, wie der Daily Star berichtet. 

Maddie McCann: Hat eine irische Familie den Entführer gesehen?

Eine irische Familie namens Smith hatte dem Bericht zufolge in der fraglichen Nacht einen Mann gesehen, der in einer dunklen Straße, 150 Meter entfernt vom Strand, ein Mädchen auf seinen Armen getragen hatte. In derselben Nacht - 45 Minuten zuvor - hatte auch Jane Tanner - eine Freundin der McCanns - einen Mann gesehen, der ein Kind in einem pink-weißen Schlafanzug trug.

„Was die Smith-Sichtung sehr interessant macht, ist, die Tatsache, dass Jane Tanner eine Freundin ist, und die Smiths zu den Leuten gehören, die keine Ahnung haben, wer die McCanns sind“, sagte Kriminologin Pat Brown gegenüber dem Daily Star.

Maddie McCann verschwand 2007 in Portugal 

Im Zug der Ermittlungen wurde die Beobachtungen der irischen Familie und Jane Tanners geprüft. Auch ein Arzt, der damals seine Tochter durch den Ferienort Praia da Luz getragen hatte, wurde zum Verschwinden von Maddie McCann befragt. Danach wurde diese Spur nicht weiter verfolgt. Nach Ansicht Pat Browns ein grober Fehler. Sie ist überzeugt, dass die irische Familie den Entführer gesehen haben könnte.

Der Vermissten-Fall Maddie McCann gilt als einer der größten und teuersten in der Kriminalgeschichte. Vier Jahre lang ermittelte die portugiesische Polizei ohne Erfolg. Unter dem Titel "Operation Grange" sucht die britische Polizei seit 2011 nach einer Spur von Maddie McCann. Madeleine McCann war bei ihrem Verschwinden drei Jahre alt. Ihre Eltern Kate und Gerry McCann sind überzeugt davon, dass ihre Tochter noch lebt.   

Maddie McCann: Überraschende Aussage der Polizei-Chefin - So geht es in dem mysteriösen Fall weiter

Update 21. Dezember 2018: Es geschah im Mai 2007: Maddie McCann verschwand spurlos aus einer Ferienanlage in Portugal. Seither gibt es keine Spur von dem Mädchen. Die Suche nach Maddie jedoch geht weiter. Wie lange noch? Dazu hat sich jetzt Polizeipräsidentin Cressida Dick geäußert, wie „The Sun“ berichtet. Die Suche werde weitergehen, bis es ein Ergebnis gebe, so Dick. „Ich verstehe, dass manche Menschen dies anders sehen“, wird die Polizeichefin zitiert. „Aber ich denke, dass es richtig ist, dass wir weitermachen sollten, bis es ein Ergebnis gibt.“ Dick selbst war Teil des speziellen Teams, Operation "Grange", welches vor acht Jahren ins Leben gerufen wurde. Maddie McCanns Eltern hatten sich damals persönlich an den damaligen Premierminister David Cameron gewandt und um Hilfe gebeten. Scotland Yard hat dem Bericht zufolge inzwischen über 12 Millionen Pfund an Steuergeldern in die Suche nach dem vermissten Kind gesteckt.

Lebt Maddie McCann noch? Ex-Polizist glaubt an Entführung  

Update 22. November 2018: Im Vermisstenfall von Madeleine McCann hat sich ein Ex-Polizist geäußert, wie die britische The Sun berichtet. Der pensionierte Ermittler David Edgar sei demnach überzeugt, dass Maddie noch lebe. Dabei habe die Tochter von Kate und Gerry McCann jedoch keine Ahnung, wer sie eigentlich sei. 

„Sie wird höchstwahrscheinlich in Gefangenschaft gehalten, in einem unterirdischen Keller oder Kerker und könnte jederzeit auftauchen“, sagte David Edgar in einem Interview mit der The Sun. Maddie McCann könnte von einer Sex-Gang, die sich auf Kinder spezialisiert habe, entführt worden sein, vermutet der ehemalige Ermittler.

Scotland Yard hatte vergangene Woche weiteres Geld für die Suche nach der vermissten Maddie McCann bereitgestellt. Aufgrund dieser Tatsache sei David Edgar überzeugt, dass seine Theorie nun weiterverfolgt werden könnte. Der Ex-Polizist glaubt, dass die Polizei kürzlich von jemanden einen Tipp bekommen habe, der wohl die Entführer kennt.

„Kritische Spur“ im Vermisstenfall Madeleine McCann

David Edgar hatte selbst drei Jahre lang nach Madeleine McCann im Auftrag der Eltern gesucht. Seine Möglichkeiten als Privatdetektiv seien allerdings beschränkt gewesen. Allerdings habe er alle seine Erkenntnisse an das „Grange-Team“ übermittelt. Seit dem Jahr 2011 ermittelt die britische Polizei mit der Operation „Grange-Team“ nach der vermissten Maddie McCann.

Da bislang keine Leiche gefunden wurde, gebe es nach Ansicht von Edgar noch Hoffnung. Maddie McCann ist seit mehr als elf Jahren spurlos verschwunden. Ihre Eltern Kate und Gerry McCann haben die Suche nach ihrer Tochter niemals aufgegeben. 

Maddie McCann: Neue Finanzierung für die Suche 

Update 14. November 2018, 19.05 Uhr: Es gibt wieder Hoffnung im Fall Maddie McCann: Wie britische Medien berichten, wurden jetzt 150.000 Pfund (mehr als 170.000 Euro) aus Regierungskreisen zur Verfügung gestellt, um den Vermisstenfall aufzuklären. Das damals dreijährige Mädchen ist seit dem 3. Mai 2007 spurlos verschwunden. Laut BBC ist die Finanzierung für einen Zeitraum von sechs Monaten vorgesehen, läuft somit zum 31. März 2019 aus. Die Detektive hatten einen Zuschuss für ihre Arbeit beantragt, weil immer noch eine „kritische Spur" verfolgt werde, heißt es.

Die früheren News zum Fall Maddie McCann 

London - Die damals dreijährige Maddie McCann verschwand 2007 aus einer Ferienwohnung in Praia da Luz in Portugal. Ihre Eltern Kate und Gerry McCann waren beim Abendessen. Als das Ehepaar zurückkehrte war das Bett der kleinen Maddie leer. Seitdem suchen die verzweifelten Eltern ihre Tochter. Doch das Mädchen ist spurlos verschwunden. Der Fall „Maddie“ bleibt bislang ungelöst. Anfangs standen sogar die Eltern unter Verdacht. 

Immer wieder gab es neue Hinweise im Fall „Maddie“. Anfang September wurde bekannt, dass die Polizei eine „heiße Spur“ verfolge. Das britische Innenministerium genehmigte nach Medienberichten erneut eine Geldforderung in Höhe von etwa 154.000 britischen Pfund (etwa 176.000 Euro) von Scotland Yard. Welchen Hinweisen die Polizei nachgeht, wurde aus ermittlungstechnischen Gründen nicht näher erläutert. Eine Spur führt sogar nach Bulgarien, doch auch diese brachte scheinbar keinen großen Fortschritt.

Stellt die britische Polizei die Suche nach „Maddie“ ein?

Diese letzte Finanzierung läuft jedoch in Kürze aus, berichtet der Mirror. Über elf Millionen britische Pfund hat die Suche nach Maddie, die unter dem Titel „Operation Grange“ läuft, demnach bislang gekostet. Ob die Suche nach Maddie weitergeht und zusätzliche Mittel bewilligt werden, ist offen. 

Kate und Gerry McCann sind fest entschlossen weiter nach ihrer Tochter zu suchen. „Was auch immer passiert, die Suche wird weitergehen. Wenn die polizeilichen Maßnahmen zu Ende gehen, gibt es noch andere Wege, nach ihr zu forschen", zitiert der Mirror einen engen Freund der Familie. Sie haben sich geschworen, die Suche nie einzustellen.

Laut The Sun plant das britische Ehepaar, dann selbst Privatdetektive anzuheuern. Allerdings sind deren Befugnisse eingeschränkt.

Im Fall „Maddie“ hatte vergangenes Jahr ein Ex-Polizeichef schwere Vorwürfe erhoben. Der britische Geheimdienst soll seiner Meinung nach in die Sache „Maddie“ verwickelt sein, um ein Verbrechen zu vertuschen.

Ein Privatdetektiv im Fall „Maddie“ starb im Januar 2018 unter mysteriösen Umständen. Privatermittler Kevin Halligen sollte Klarheit bringen und bei der Aufklärung helfen. 

Kate und Gerry McCann wenden sich immer wieder an die Öffentlichkeit um ihre Tochter Maddie zu finden.

Der Fall Maddie McCann

  • Madeleine McCann ist am 3. Mai 2007 im Alter von drei Jahren aus einer Ferienanlage in Portugal verschunden.
  • Die portugiesische Justiz stellten ihre Ermittlungen 2008 ergebnislos ein, nahm sie im Oktober 2013 aufgrund neuer Indizien aber wieder auf.
  • Die britische Polizei ermittelt seit 2011 in dem Fall "Operation Grange"

Passend: Netflix: "Maddie McCann lebt" - neue Doku enthüllt brisante Details der Vermissten, wie extratipp.com* berichtet. 

ml

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare