In der Nähe von Düsseldorf

Heftiger Unfall auf A3: Ein Toter und zwei Schwerverletzte 

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Schreckliche Szenen am Donnerstag-Morgen: Auf der A3 kam es zu einem schlimmen Unfall.

Auf der A3 bei Ratingen kam es am Donnerstag zu einem schweren Unfall. Wohl waren mehrere Autos sowie zwei Lastwagen beteiligt. Ein Mensch verlor sein Leben, weitere Autofahrer wurden verletzt.

Düsseldorf - Bei einem heftigen Unfall auf der Autobahn 3 in Nordrhein-Westfalen ist am Donnerstag ein Mensch ums Leben gekommen, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. 

Wie die Polizei in Düsseldorf mitteilte, fuhr am Donnerstagmorgen auf der A3 bei Ratingen ein Lastwagen an einem Stauende auf das Auto eines 34-Jährigen auf und schob den Wagen unter einen Sattelzug. Drei Autos wurden komplett zerstört, wie Feuerwehr und Polizei berichteten. „Das ist schon ein Einsatz, der vom Ausmaß her über das Alltägliche hinausgeht“, sagte Feuerwehrsprecher Jan Neuman.

Der 34-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Durch den Aufprall wurden vier weitere Fahrzeuge ineinander geschoben. Dabei erlitten eine 65-Jährige und ein 26-Jähriger schwerste Verletzungen. Sie wurden mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht und schwebten am Donnerstagnachmittag weiter in akuter Lebensgefahr.

Drei weitere Fahrer wurden leicht verletzt und im Krankenwagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die A3 in Richtung Oberhausen wurde zwischen der Anschlussstelle Ratingen-Ost und dem Kreuz Breitscheid für die Bergungsarbeiten und die Ermittlungen zur Unfallursache stundenlang gesperrt, zeitweise staute sich der Verkehr auf 20 Kilometern Länge.

Der Polizei und den Rettungskräften bot sich ein Bild des Schreckens. Mindestens zwei der an dem Unfall beteiligten Personenwagen wurden durch die Wucht des Aufpralls komplett zusammengedrückt. 

Angesichts des Ausmaßes des Unfalls waren die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Feuerwehr rückte mit vier Löschzügen und einem sogenannten ABC-Zug an, weil auch ein Tanklastzug an der Kollision beteiligt war. Dazu waren 15 Rettungsfahrzeuge und zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die Polizei führte auf der Mittelleitplanke Videokontrollen der Gegenfahrbahn durch, um mögliche „Gaffer“ zu ermitteln. Die Unfallstelle wurde zudem mit mobilen Sichtblenden abgeschirmt. Damit soll vermieden werden, dass andere Verkehrsteilnehmer den Unfallort filmen oder fotografieren. Erst kürzlich spritzte ein Feuerwehrmann auf der A3 „Gaffer“ mit Wasser ab. Dieser Vorfall sorgte für viele Diskussionen, wie Merkur.de* berichtete. 

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa/afp

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