Drogenschmuggel

Deutschem droht Todesstrafe auf Bali

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Mit einer Sturmhaube und in einem orangefarbenen Overall wird der Deutsche von einem vermummten Polizisten geführt. Der 56-Jährige wurde mit sieben Gramm Heroin am Flughafen Bali erwischt. 

Eine Sturmhaube über dem Gesicht und einen orangefarbenen Overall trägt der Deutsche auf dem Weg zu einer Pressekonferenz. Die Polizei erhebt schwere Vorwürfe gegen den 56-Jährigen.

Jakarta - Wegen Drogenschmuggels droht einem Deutschen auf Bali die Todesstrafe. Der 56 Jahre alte Mann sei Ende Januar bei der Ankunft auf dem internationalen Flughafen der indonesischen Ferieninsel mit sieben Gramm Heroin erwischt worden, berichtete Indonesiens staatliche Nachrichtenagentur Antara am Donnerstag unter Berufung auf den Zoll. Außerdem seien 23 Morphin-Tabletten und weitere Pillen in seinem Gepäck sichergestellt worden.

Bei einem Schuldspruch muss der Deutsche dem Bericht zufolge im schlimmsten Fall mit einem Todesurteil rechnen. Indonesien, das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt, geht seit einigen Jahren hart gegen Drogendelikte vor. Todesurteile werden in dem südostasiatischen Inselstaat durch Erschießung vollstreckt.

Laut Berichten war der Deutsche zusammen mit einem Briten am 26. Januar 2018 verhaftet worden.

dpa

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