Döner-Morde: War der Verfassungsschutz dabei?

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Das Internetcafé in Kassel, in dem einer der Morde geschah.

Erfurt - Die der Terrorgruppe “Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) zugerechnete bundesweite Mordserie an Ausländern wird immer mysteriöser.

 Bei sechs der neun Morde soll nach Informationen der “Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe) ein Verfassungsschützer in der Nähe des Tatorts gewesen sein. Dies habe ein Bewegungsprofil der Polizei ergeben. Bei einem Mord in Kassel am 6. April 2006 habe der Agent des hessischen Verfassungsschutzes sogar im Internetcafé des Opfers gesessen, berichtete die Zeitung, die einen “Geheimdienstskandal“ für möglich hält.

DVD des Sadismus: Bilder aus dem Video der NSU

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Das hessische Landesamt für Verfassungsschutz wollte auf dapd-Anfrage keine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht abgeben. Ein Sprecher verwies am Dienstag auf die Zuständigkeit des Generalbundesanwalts. Die Bundesanwaltschaft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

dapd

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