Eltern als Komplizen

Kindesmissbrauch: Deutscher auf Mallorca verhaftet

Palma  - Ein Deutscher ist auf Mallorca unter dem Vorwurf des Kindesmissbrauchs festgenommen worden. Der Mann habe auf der spanischen Ferieninsel pornografische Fotos und Videos von Kindern gemacht.

Die Aufnahmen habe er dann über das Internet an Pädophile weltweit verkauft, teilte die spanische Polizei am Samstag mit. Als Opfer seien ein dreijähriger Junge und zwei Schwestern im Alter von zehn und zwölf Jahren identifiziert worden. Die Eltern der beiden Mädchen, die vom Deutschen seit eineinhalb Jahren regelmäßig bezahlt worden seien, seien als Komplizen ebenfalls festgenommen worden, hieß es.

Bei der Festnahme des mutmaßlichen Täters in Palma de Mallorca wurden nach Angaben der Nationalpolizei sieben Computersticks mit belastendem Material sichergestellt. Zudem seien im Rahmen der Ermittlungen drei Pädophile in Deutschland, zwei in Kanada, einer in den USA und ein weiterer in den Niederlanden identifiziert worden. Es sei zu erwarten, dass alle schon bald dingfest gemacht werden. Zur Person des festgenommenen Deutschen wollten die spanischen Behörden vorerst keine näheren Angaben machen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion