Tragischer Unfall

Fallschirm öffnet sich nicht: Deutscher Base-Jumper stirbt bei Sprung von 100-Meter-Klippe

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Ein Deutscher ist in Portugal  in Nazare beim Extremsport Basejumping in den Tod gestürzt.

Ein deutscher Base-Jumper ist am Montag in Portugal beim Sprung von einer hundert Meter hohen Klippe tödlich verunglückt.

Nazare - Der Fallschirm des 50-Jährigen habe sich bei einem Sprung in der Nähe der Stadt Nazare nicht rechtzeitig geöffnet, teilten die portugiesischen Behörden mit.

Bei dem Verunglückten handelt es sich laut Bild um den in der Basejump-Szene bekannten Dominik Loyen (50) aus Nordrhein-Westfalen.

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Basejumper springt neben seinen Freund in den Tod

Demnach sprang der Mann zeitgleich mit einem Freund von einer etwa hundert Meter hohen Klippe und prallte gegen Felsen oberhalb des Strandes. Versuche, den Sportler wiederzubeleben, seien nicht geglückt, teilte die Hafenmeisterei mit.

„Der Aufprall war sehr gewaltig“, wurde der Chef der Hafenpolizei, Paulo Agostinho, von mehreren portugiesischen Medien zitiert. Rund 50-minütige Wiederbelebungsversuche sofort herbeigeeilter Rettungssanitäter seien erfolglos geblieben. Noch am Unfallort sei der Tod des Deutschen festgestellt worden, hieß es. Agostinho bestätigte demnach Alter und Nationalität des Opfers.

Die portugiesische Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen und eine Obduktion der Leiche angeordnet, berichteten Medien unter Berufung auf Behördensprecher. Freunde des Opfers, die am Unfallort waren, würden psychologisch betreut, sagte der Chef der Hafenpolizei. Ein Portugiese war zeitgleich mit dem Deutschen gesprungen und sicher gelandet.

Basejumping ist ein Extremsport

Base-Jumper springen mit Fallschirmen ausgestattet von hohen Gebäuden, Brücken, Felsen oder hohen Sendemasten. Immer wieder kommt es dabei zu tödlichen Unfällen.

Die Stadt Nazare liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Lissabon und ist unter Surfern wegen ihrer Wellen weltbekannt.

 

afp/dpa

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