111-Jährige überlebt

Coronavirus: Südamerika entwickelt sich „ohne Zweifel“  zum Epizentrum - Chile ergreift Maßnahme

Die Lage in Südamerika spitzt sich weiter zu. Der Kontinent entwickelt sich immer mehr zum Corona-Hotspot. In Chile wurde die Quarantäne erneut verlängert.

Bogota - Das Coronavirus* hat sich in Südamerika festgesetzt. Besonders die aktuellen Lagen in Chile, Per u und Brasilien spitzen sich immer weiter zu. 

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Lateinamerika sei höher als in Europa oder den USA, wie die PAHO, ein Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte. Darüber berichtete das ORF. So habe sich Lateinamerika „ohne Zweifel“ zu einem Epizentrum der Pandemie entwickelt.

Coronavirus in Südamerika: Aktuelle Fallzahlen in Brasilien, Peru und Chile

Brasilien verzeichnet mit 411.821 weltweit die zweithöchste Zahl der Corona-Infizierten* hinter den USA. 25.598 Menschen sind in Brasilien an Covid-19 gestorben. Peru ist in Südamerika hinter Brasilien das von der Corona-Krise am meisten betroffene Land. 135.905 Menschen haben sich bislang infiziert, knapp 4000 starben an den Folgen. (Quelle: Johns-Hopkins-University, Stand: 18. Mai, 13.03 Uhr)

Auch Chile hat das Coronavirus Sars-CoV-2 hart getroffen. Am Mittwoch erhöhte sich die Zahl der Infizierten binnen 24 Stunden um 4328 auf insgesamt 82.289 Fälle. 841 Menschen sind bis dahin mit dem Virus gestorben.

Coronavirus in Südamerika: Chile verlängert Quarantänemaßnahmen

Hinsichtlich der weiter steigenden Infektionen hat die chilenische Regierung die strengen Ausgangsbeschränkungen im Ballungsraum rund um die Hauptstadt Santiago bis zum 5. Juni verlängert. 

„Alle Ortschaften in der Metropolregion bleiben unter Quarantäne“, sagte Gesundheitsminister Jaime Mañalich am Mittwoch. Insgesamt leben in der Region etwa acht Millionen Menschen - das entspricht knapp 40 Prozent der Gesamtbevölkerung Chiles.

Coronavirus in Chile: 111-Jährige überlebt Infektion 

Doch immer wieder gibt es während der Corona-Krise auch Nachrichten, die Hoffnung machen. So hat in Chile jüngst eine 111-Jährige eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. 

Juana Zuniga, die im Juli 112 Jahre alt wird, ist damit die älteste Covid-19-Überlebende des Landes. Sie war eine von 25 Infizierten in einem Altenheim in Chiles Hauptstadt Santiago, wie der Nationale Dienst für ältere Menschen (SENAMA) am Mittwoch mitteilte. Nach Angaben des Heims hat die Patientin chronische Atemwegsprobleme, ist aber ansonsten in guter körperlicher Verfassung. Auf das Virus habe sie keine Symptome gezeigt.

Indes wird weltweit weiterhin händeringend nach einem Impfstoff* und einem Medikament* gegen das Coronavirus geforscht. 

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © AFP / ERNESTO BENAVIDES

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