„Wir machen uns schon Sorgen ...“

Corona-Ausbruch in bayerischer Firma - Söder verkündet Entscheidung zur Maskenpflicht für Bayern

Markus Söder verkündete für Bayern eine Entscheidung zur Maskenpflicht. In der Region Landshut gab es einen Corona-Ausbruch bei einer Firma. Alle News im Ticker.

Update vom 7. Juli, 15.37 Uhr: Dieser Ticker ist beendet. Alle weiteren Entwicklungen lesen Sie in unserem neuen Corona-Ticker für Bayern*.

Update vom 6. Juli, 22.01 Uhr: In Bayern sind bisher 48.769 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das waren 57 mehr als am Vortag, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag (Stand 9.00 Uhr) auf seiner Website mitteilte. Gestorben sind bisher 2597 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Als Genesen galten rund 45.360 Menschen.

Update, 20.12 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft an der Jahnstraße steigt auf 21. Darunter sind Kinder, die die Isardamm-Grundschule besuchen. Dutzende Kinder müssen deshalb jetzt in Quarantäne*.

Corona-Ausbruch in bayerischer Firma - Söder verkündet Masken-Entscheidung für Bayern

Update, 14.45 Uhr: Die Pressekonferenz ist nun beendet. Auf die Frage von Journalisten äußerte sich Markus Söder noch einmal zur Impfpflicht. Noch nicht alle seien bereit, sich impfen zu lassen, sagt er. Der Ministerpräsident spricht außerdem noch über die „psychischen Belastungen“ der Krise. Man müsse auch auf künftige Belastungen vorbereitet sein, so Söder.

Update, 14.30 Uhr: Prof. Dr. Christoph Klein hat das Wort ergriffen. In der Corona-Krise müsse auch auf das seelische Gleichgewicht der Kinder geachtet werden, so der Mediziner. „Wir vermuten, dass Kinder nicht die Hotspots der Verbreitung sind. Aber: wir wissen es nicht“, so Klein weiter. Nach ihm spricht Prof. Dr. Johannes Hübner. „Es gibt Hinweise darauf, dass Erkrankungen bei Kindern anders ablaufen. Wir dürfen aber nicht blind ein Risiko eingehen“, sagt er. Die neue, bayernweite Studie sei wichtig, um das Infektionsgeschehen zu beobachten - etwa, nachdem an den Schulen wieder Normalbetrieb herrscht. 

Update, 14.24 Uhr: Wissenschaftsminister Bernd Sibler spricht über die besondere Situation in der Corona-Krise für Kinder. Sechs bayerische Unikliniken arbeiten für die Studie zusammen. Die „Wechselwirkung zwischen Kindern und Lehrern sowie zwischen Kindern und Erziehern“ werde genau beobachtet, so Sibler weiter.

Update, 14.15 Uhr: Die Pressekonferenz in München hat begonnen. „Wir alle wissen und spüren, dass Corona eine sehr zerbrechliche neue Normalität geschaffen hat“, leitet Markus Söder ein. „Corona ist nicht weg.“ Wissenschaft und Forschung sei die „wichtigste Herausforderung, die wir haben“, so der Ministerpräsident weiter. Mit der neuen Studie, die heute auf dem Weg gebracht werden soll, soll „der nächste Schritt“ gegangen werden. Söder spricht die schwierige Situation in der Corona-Krise für Eltern und Kinder, aber auch für Lehrer und Erzieher an. Rund eine Million Euro soll für die Studie  „COVID Kids Bavaria“ bereitstehen.

Noch im Juli soll die Studie starten - und bis in den Januar des nächsten Jahres hinein andauern. Söder warnt bei der Vorstellung der Studie noch einmal vor einer möglichen zweiten Welle - und vor Auswirkungen auf beispielsweise Erzieher und Lehrer.

Coronavirus in Bayern: Markus Söder spricht auf Pressekonferenz über neue Kinder-Studie

Update, 13.32 Uhr: In einer Pressekonferenz will Ministerpräsident Markus Söder ab 14 Uhr gemeinsam mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler und den Direktoren Prof. Dr. Klein und Prof. Dr. Hübner der Kinderklinik im Dr. von Hauner’schen Kinderspital in München über eine Corona-Studie* sprechen, die Kinder betrifft. 

Vorgestellt werden soll die neue flächendeckende Langzeit-Studie „COVID Kids Bavaria“ der bayerischen Universitätskliniken zur Untersuchung der Ansteckungsgefahr durch SARS-CoV-2 bei Kindern. Die wichtigsten Statements der Minister und Mediziner lesen Sie hier im Ticker nach.

Corona-Lage in Deutschland: Im Laufe der Corona-Krise kam es bereits zu einigen Lockerungen der Beschränkungen, und nun wird die Abschaffung der Maskenpflicht diskutiert. Kanzlerin Angela Merkel hat dazu eine klare Meinung.

Corona-Ausbruch in bayerischer Firma - Söder verkündet Masken-Entscheidung für Bayern

Landshut/München - Zwei Wochen lang wurden in der Region Landshut keine Infektionsfälle gemeldet - jetzt gibt es einen Ausbruch in einer Firma. Am Sonntag (5. Juli) meldete das Landratsamt elf neue Fälle. Wie die Passauer Neue Presse (PNP) berichtet, stünden alle Neuinfektionen in Zusammenhang mit den seit Donnerstag bekannten Fällen in dem metallverarbeitenden Betrieb mit rund 100 Beschäftigen.

Coronavirus in Bayern: Ausbruch bei Firma aus der Region Landshut

Schwierig mache die Situation, dass die Betroffenen aus Gemeinden im gesamten Landkreis kommen würden, so Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) auf PNP-Anfrage. Das mache die Nachverfolgung der Kontakte komplizierter. „Das Gesundheitsamt ist gerade dabei, alle diese Kontakte ausfindig zu machen", so Dreier. Rund 75 Tests der Mitarbeiter würden vorliegen, auf die restlichen Ergebnisse warte man noch. Für die Infizierten und ihre Kontaktpersonen ist Quarantäne* angeordnet worden.

Auch ein Schüler sei positiv getestet worden, so das Landratsamt. Seine Infektion stehe aber nicht im Zusammenhang mit der Firma. „Die Fälle zeigen, dass die Gefahr noch nicht vorbei ist", so Dreier gegenüber der PNP. Er verwies auch auf die aktuell steigenden Corona-Fälle in der Schweiz, zuvor hatte es dort Lockerungen der Kontaktbeschränkungen* gegeben.

Coronavirus im Freistaat: Bayerns Ministerpräsident Söder verkündet Masken-Entscheidung

Keine Entwarnung! Das stellte auch Ministerpräsident Markus Söder klar: „Corona bleibt die dominante Konstante. Es gibt überhaupt keinen Anlass nachzulassen“. Das sagte er bei einem Pressestatement vor einer Videokonferenz des CSU-Vorstandes. Die Maskenpflicht* in Bayern werde weder gelockert noch abgeschafft. „Das wäre jetzt ein Fehler“, so der CSU-Chef. Sorgenvoll blicke man auch nach England. „Wir machen uns schon Sorgen, wie das weitergehen soll. Man sieht es in England, wie die Leute in Pubs strömen.“ Bayerns Ministerpräsident äußerte auch eine Befürchtung bezüglich des kommenden Herbstes. „Die Zahlen steigen“, sagte er.

Söder und Minister stellen zusammen mit Ärzten Corona-Studie zu Kindern vor

Am Nachmittag stellt Söder zusammen mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler und den Professoren Dr. Christoph Klein und Dr. Johannes Hübner, Studienleiter vom Hauner'schen Kinderspital am LMU-Klinikum in München, eine flächendeckende Langzeitstudie vor. Bei der Studie „COVID Kids Bavaria“ soll es um die Ansteckungsgefahr*durch SARS-CoV-2 bei Kindern gehen.

Video: Corona-Ausbruch auch bei Firma im Landkreis Starnberg

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