Schon ab 1. Juli

„Es kann getanzt, geheiratet, gefeiert werden“: Kurz verkündet massive Corona-Lockerungen in Österreich

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Pressekonferenz zu weiteren Öffnungsschritten im Juli im Bundeskanzleramt in Wien.
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Kanzler Sebastian Kurz hat massive Lockerungen der Corona-Regeln zum 1. Juli verkündet.

Die Corona-Regeln in Österreich werden zum 1. Juli massiv gelockert. Das verkündete Kanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz in Wien.

  • Die Corona-Zahlen sinken auch in Österreich*.
  • Kanzler Kurz lockert die Corona-Regeln ab dem 1. Juli massiv. (siehe Update vom 17. Juni, 9.55 Uhr)
  • Veranstaltungen in Sport und Kultur sind dann wieder ohne Obergrenze für das Publikum möglich. (siehe Update vom 17. Juni, 9.55 Uhr)

Update vom 17. Juni, 9.55 Uhr: „Wir können weitere große Schritte in Richtung Normalität machen“, verkündete Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Pressekonferenz am Donnerstagmorgen. Die Infektionslage sei deutlich besser als allgemein erwartet, die Sieben-Tage-Inzidenz liege derzeit bei 15. Zum 1. Juli fallen daher weitere Corona-Beschränkungen.

„Es kann getanzt, geheiratet, gefeiert werden“, erklärte Kurz. Die eingeführte Sperrstunde fällt komplett weg. Damit sei auch die Nachtgastronomie bei zunächst etwas reduzierter Kapazität wieder möglich, so der Kanzler. In der Gastronomie entfällt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske nun auch für die Mitarbeiter.

Alle Veranstaltungen in Kunst, Kultur und Sport sind ab dem 1. Juli wieder ohne Obergrenzen für das Publikum möglich. Dann werden auch wieder Events mit Stehplätzen erlaubt. Für den Besuch der Gastronomie oder von Veranstaltungen gilt weiterhin die sogenannte 3-G-Regel. Das heißt, der Gast muss getestet, genesen oder geimpft sein. Ab 1. Juli müssen sich allerdings nur noch alle testen lassen, die mindestens zwölf Jahre alt sind. Statt einer FFP2-Masken-Pflicht wird im Handel, in Bussen und Bahnen sowie in den Museen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausreichen. Am 22. Juli sollen weitere Erleichterungen in Österreich Kraft treten.

Kurz öffnet in Österreich weiter - etliche Corona-Regeln fallen

Erstmeldung vom 16. Juni: Wien - Die Corona-Zahlen sinken auch in Österreich. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 15,5. Das berichtet der ORF unter Berufung auf die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit. Dementsprechend will Kanzler Sebastian Kurz* die geltenden Regeln im Land ab 1. Juli noch weiter herunterfahren. Nach Angaben des ORF wird Kurz am Donnerstagmorgen neue Lockerungen verkünden. Im Kanzleramt werden dann neben Kurz auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Grünen-Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer sowie der Vizerektor der MedUni Wien, Oswald Wagner, sprechen.

Oe24.at will dagegen schon jetzt die weiteren Öffnungsschritte kennen.

Demnach wird die Maskenpflicht* ab 1. Juli in vielen Bereichen komplett fallen. So soll es demnach in der gesamten Gastronomie keine Masken mehr für Gäste geben. Ob das Personal noch Masken tragen müsse, war am Abend noch offen. Generell solle die Maskenpflicht überall dort fallen, wo die sogenannte 3G-Regel gilt. Sie besagt, dass gewisse Lockerungen greifen, falls man einen Nachweis über einen Test (Getestet), eine überstandene Corona-Infektion (Genesen) oder eine Impfung (Geimpft) nachweisen kann.

Im Handel soll ab 1. Juli aber zunächst nur die FFP2-Pflicht fallen. In Supermärkten und Geschäften muss man dann also immer noch einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Corona-Regeln in Österreich fallen: Masken, Gastro, Sperrstunde

Das Portal nennt daneben weitere Lockerungen ab 1. Juli:

  • Sperrstunde soll komplett wegfallen
  • Im Einzelhandel sind wieder mehr Kunden gleichzeitig erlaubt. Die Zehn-Quadratmeter-Regel soll fallen
  • Hochzeiten sind auch im größeren Rahmen wieder erlaubt
  • Clubs sollen Anfang oder Mitte Juli wieder öffnen dürfen. In Clubs und Bars soll die 3G-Regel weiterhin gelten.
  • In der Nachtgastro sollen Gäste auch wieder direkt am Tresen bedient werden können.

Am Abend waren die Beratungen im Kanzleramt den Berichten zufolge noch nicht beendet. Dementsprechend können sich noch Veränderungen ergeben, über die Sebastian Kurz und Co dann am Donnerstagmorgen berichten werden. (rjs) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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