Neue Regeln ab Dienstag

Corona-Alarm: Deutschland erklärt nächsten Nachbarn zu Hochinzidenzgebiet - „Grenzverkehr auf das Notwendige reduzieren“

Archivfoto aus dem April 2020: Grenzkontrollen zwischen Deutschland und den Niederlanden in der ersten Corona-Welle.
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Archivfoto aus dem April 2020: Grenzkontrollen zwischen Deutschland und den Niederlanden in der ersten Corona-Welle.

Coronavirus-Pandemie: Deutschland stuft nach Frankreich, Tschechien und Polen auch Nachbar Niederlande als Hochinzidenzgebiet ein. Das hat erhebliche Auswirkungen auf den Grenzverkehr aus NRW.

München/Berlin - Jetzt also auch die Niederlande: Die Bundesregierung erklärt den nächsten deutschen Nachbarn in Absprache mit dem Robert-Koch-Institut (RKI)* zum Corona-Hochinzidenzgebiet*. Das teilte das RKI aus Berlin am Ostersonntag (4. April) mit.

Coronavirus-Pandemie: Deutschland erklärt Nachbar Niederlande zu Corona-Hochinzidenzgebiet

Der Hintergrund: Nach EU-Angaben vom Donnerstag (1. April) wiesen die Niederlande eine Inzidenz von 554 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 14 Tagen auf - und demnach doppelt so viele wie aktuell in der Corona-Pandemie in Deutschland.

  • Corona-Hochinzidenzgebiete (laut RKI) mit einer Grenze zu Deutschland:
  • Frankreich
  • Niederlande (ab 6. April 2021)
  • Tschechien
  • Polen

Quelle: zdf.de, Stand 4. April 2021

Die Folge sind verschärfte Grenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze. Einreisende müssen einen Bescheid über einen negativen Test auf das heimtückische Coronavirus* vorlegen. Dieser negative Corona*-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Wer von einem Flughafen aus den Niederlanden - zum Beispiel aus Amsterdam oder Rotterdam - mit dem Flieger nach Deutschland reisen will, muss einen negativen Covid-19-Test* bereits vor dem Abflug vorlegen. Die neuen Corona*-Regeln für Einreisen aus den Niederlanden in die Bundesrepublik gelten laut RKI ab Mitternacht in der Nacht zum Dienstag (6. April).

Corona in deutschen Nachbarländern: Einstufung durch das Robert-Koch-Institut (RKI)

Virusvarianten-Gebiete:Corona-Hochinzidenzgebiete:Covid-19-Risikogebiete:
Département Moselle in FrankreichNiederlande, Frankreich, Tschechien, PolenBelgien, Schweiz, Österreich, Dänemark

Verschärfte Grenzkontrollen heißt konkret für Bahn und Auto: Die Polizei werde die Einhaltung der Testpflicht durch Stichprobenkontrollen kontrollieren, kündigte die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen an. Zur Einordnung: Die Grenze zwischen den Niederlanden und den deutschen Bundesländern NRW sowie Niedersachsen ist 567 Kilometer lang.

Grenze zwischen Deutschland und Niederlande: Negative Corona-Tests sind notwendig

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU)* rief an diesem Sonntag dazu auf, „den Grenzverkehr auf das Notwendige zu reduzieren“. Für Berufspendler gilt eine Ausnahme: Ihr negativer Corona-Test darf auch bis zu 72 Stunden alt sein. (pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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