Unglück in Jade-Mine

Bergwerk-Tragödie in Myanmar: Über 100 Menschen tot - viele weitere noch eingeschlossen

Drama in Bergwerk: In einer Jade-Mine hat sich ein schreckliches Unglück ereignet. Es gibt hunderte Tote und zahlreiche Verletzte.

  • In einem Jade-Bergwerk in Myanmar ist es am frühen Donnerstagmorgen (2. Juli) zu einem tragischen Unglück gekommen.
  • Hunderte Menschen starben nach bisherigen Erkenntnissen, es gibt Verletzte und Bergarbeiter sollen noch eingeschlossen sein.
  • Es ist nicht der erste tödliche Unfall in der Region. 

Tragödie in Bergwerk unter Tage nach Erdrutsch in Myanmar

Naypyidaw - Bei einem Erdrutsch in einem Jade-Bergwerk in Myanmar sind mindestens 110 Arbeiter gestorben. Weitere seien nach dem Unfall am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) eingeschlossen und mindestens 23 weitere verletzt worden, sagte der Parlamentsabgeordnete der Region Hpakant, Khin Maung Myint, der Deutschen Presse-Agentur. Der Erdrutsch sei durch starken Regen ausgelöst worden, schrieb die Feuerwehr auf Facebook.

Tödliches Unglück im Jade-Bergwerk in Myanmar

In der Region Hpakant, in der es zum dem Unfall kam, gibt es viele Jade-Bergwerke, die oft unsicher und wenig reguliert sind. Tödliche Erdrutsche kommen dort immer wieder vor. Bei einem Vorfall vor fünf Jahren etwa starben 116 Menschen.

Myanmar ist einer der größten Lieferanten der Schmucksteine. Der Jade-Handel im südostasiatischen Land ist nach einer Schätzung der Organisation Global Witness rund 31 Milliarden Dollar (28 Milliarden Euro) wert - und macht knapp die Hälfte des Bruttoinlandprodukts des Landes aus. Viel davon wird im Schwarzmarkt erzielt.

Auch anderswo kam es zu ähnlichen Tragödien: Nach dem Höhlen-Drama in Thailand vor ein paar Jahren wurden Forderungen laut, auch in Deutschland seine Lehren daraus zu ziehen*. Bei einem Bergwerksunglück 2011 in Mexiko sind mindestens fünf Arbeiter ums Leben gekommen*. Weitere Unglücke dieser Art gab es auch etwa in Chile* oder Neuseeland*Merkur.de ist ein Angebot des Ippen-Digital-Netzwerks (dpa)

Rubriklistenbild: © Facebook Myanmar Fire Service Department

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