„The last dance“ in Heidelberg 

2000 Feierwütige vor Disco - Polizei muss anrücken 

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Schon zu ungewöhnlich frühen Abendstunden nahm die Schlange vor der „Nachtschicht“ kein Ende. 

Ein letztes Mal sollte in der kultigen Heidelberger Disco „Nachtschicht“ eine ausgelassene Party steigen. Doch als plötzlich 2000 Menschen auf Einlass hofften, drohte die Situation zu eskalieren. 

Heidelberg - Pünktlich zum Jahresende müssen Heidelbergs Feierbiester ganz stark sein: Die berühmt-berüchtigte Diskothek „Musikfabrik Nachtschicht“ im Herzen der Stadt muss schließen, weil ihr Pachtvertrag ausläuft. Am Donnerstag sollte deshalb eine letzte, legendäre Party in den „heiligen Hallen“ der „Schicht“ steigen - doch ausgerechnet diese wäre fast im Chaos geendet. Denn an diesem Abend hatte offenbar die gesamte Heidelberger Feiergesellschaft beschlossen, den Ausstand des kultigen Nachtlokals gebührend zu feiern. 

Gegen 23.30 Uhr standen die ersten Gäste an, doch bereits wenige Minuten später versammelten sich circa 2000 Wartende vor dem Club. Sie alle verband ein einziger, sehnlicher Wunsch: Endlich eingelassen werden und mitfeiern. 

Doch zu diesem Zeitpunkt gab es in der Disko bereits nur noch Platz für 200 Leute. Der Betreiber des Nachtlokals sah deshalb keinen anderen Ausweg, als die Polizei um Hilfe zu rufen - der Sicherheitsdienst konnte das Drängen der Massen nicht mehr allein stemmen. Das berichtet unter anderem heidelberg24.de*. Die angerückten Beamten ließen zunächst die Zufahrt zum vollen Parkplatz sperren und forderten circa 1500 Menschen über Lautsprecher auf zu gehen. 

Die allerletzte Schicht

Der Großteil der Menge zog schließlich enttäuscht ab - nur ein besonders widerwilliger Gast konnte erst mit einer angedrohten Gewahrsamnahme überzeugt werden. 

*heidelberg24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

sl

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