Horror-Zwischenfall in Bestwig

12-Jähriger reißt sich auf Sommerrodelbahn Teil des Beins ab

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12-Jähriger reißt sich auf dieser Sommerrodelbahn Teil des Beins ab.

Ein schrecklicher Unfall auf einer Sommerrodelbahn schockiert Freunde und Familie: Ein 12-Jähriger reißt sich bei einem Ausflug einen Teil seines Beins ab.

Bestwig - Es hätte ein schöner Ausflug einer Jugendgruppe in Nordrhein-Westfalen werden sollen, aber es endete in einem blutigen Drama: Im Freizeitpark „Fort Fun“ in Bestwig (Sauerland) wurde einem Jungen der Fuß und ein Teil des Unterschenkels abgerissen. 

In dieser Bahn hat sich das Drama abgespielt, eine Ansicht von oben:

Der 12-Jährige war am frühen Nachmittag gegen 14:30 Uhr mit Betreuern und Kindern der Jugendgruppe im Park, wie eine Polizeisprecherin in Bestwig unserer Redaktion am Sonntagmorgen sagte. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der Junge während der Fahrt mit dem Fuß zwischen den Schlitten und die Schienen - fatal! Sein Bein wurde in der Mitte des Unterschenkels abgetrennt. „Die für die Attraktion verantwortlichen Mitarbeiter waren umgehend vor Ort und verständigten sofort das im Park tätige DRK Team sowie den Notarzt, sodass innerhalb von kürzester Zeit Hilfeleistungen erfolgten“, heißt es in einer Mitteilung des Parks auf Facebook. Der Junge kam mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bergmannsheil in Gelsenkirchen. Wie es dem 12-Jährigen geht, ist nicht bekannt. Auch die Polizei konnte zum Gesundheitszustand am Sonntagmorgen keine Angaben machen. Andere Medien berichten, der 12-Jährige sei außer Lebensgefahr. 

Nach dem schrecklichen Unfall im Freizeitparadies ermittelt nun die Kriminalpolizei. Nach Angaben des Freizeitparks hat die Staatsanwaltschaft die Sommerrodelbahn "Trapper Slider" bereits wieder für den Betrieb freigegeben. „Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Gäste stehen bei uns immer an erster Stelle. In Gedanken sind wir bei dem Kind und seinen Eltern“, so der die Verantwortlichen des Parks in einer Mitteilung.

So sieht eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn „Fort Fun“ aus:

Matthias Kernstock

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