Unsere Jugendredaktion erinnert sich

Der yourzz-Jahresrückblick von A bis Z

HAMM - Das Jahr neigt sich dem Ende. Deshalb blickt auch unsere yourzz-Redaktion zurück. Wir haben euch unsere interessantesten Geschichten aus 2013 von A bis Z zusammengefasst.

A wie Amerikanische Woche – Auslandsjahr, Burgerbus, Sportarten und Fashionweek. Das waren die Themen in unserer amerikanischen Woche im Februar. Reporterin Tammy Wiese war für yourzz in den USA und hat sich angeschaut, was auf der Fashionweek wirklich abgeht: „Es ist beeindruckend, so viele gut gekleidete Menschen auf einem Haufen zu sehen“, lautete ihr Fazit. Die Trends für 2013: Kleider und schwingende Mäntel – Streifen und Muster.

Oder: B wie Blutspende - yourzz-Reporterin Viktoria Kapteina bei ihrer Erstspende.

B wie Bundeskanzler – Nach langen Verhandlungen steht sie endlich fest: die große Koalition und mit ihr Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wir haben euch gefragt: Was würdet ihr machen, wenn ihr Bundeskanzler wärt? Der 17-jährige Maximilian Weißenberg würde dafür sorgen, „dass alle Deutschen ohne finanzielle oder andere Sorgen in Deutschland leben können“, das Hauptanliegen der 19-jährigen Maren Röhrig wäre „der Ausbau von erneuerbaren Energien, um einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten“.

C wie Carbon Footprint – Der CO2-Fußabdruck beinhaltet die Menge an Kohlenstoffdioxid, die ein Unternehmen oder Mensch durch die Nutzung von Fahrzeugen oder den Konsum von Gütern produziert. Aber auch einzelne Produkte verfügen oft über diesen Index. Damit wird aufgezeigt, wie viel Treibhausgasemissionen durch die Herstellung, den Transport und die Entsorgung eines Produktes entstehen. Unser Tipp: Regionale Produkte sind umweltschonender!

D wie Diabetes – Bereits im Alter von sechs Jahren ist die heute 16-jährige Nadine Fiedler an Diabetes Typ 1 erkrankt. Sie teilt das Leid von rund acht Millionen „zuckerkranken“ Deutschen. Seitdem sie eine Insulinpumpe bei sich trägt, bleibt ihr das Spritzen der notwendigen Medikamente erspart. „Türklinken sind meine größten Feinde“, sagt die Hammerin, die oft mit dem Schlauch, der ihre Insulinpumpe mit der Nadel verbindet, hängen bleibt.

E wie Erste Hilfe - Jeder, der einen Führerschein macht, muss zwangsläufig auch einen ‚kleinen’ Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. Viele Menschen haben jedoch trotzdem Angst, in Notsituationen etwas falsch zu machen. Der 21-jährige Yannik Kraus, der bei einem Sanitätsdienst in Hamm arbeitet, erklärte im Interview mit yourzz-Reporterin Ina Paulfeuerborn: „Der größte Fehler, den man machen kann, ist nicht zu helfen!“

Bilder der 1Live Chartsparty

1Live Charts-Party - Teil 1

Mehr Bilder gibt's hier.

F wie Fahrradhelmpflicht – Auch wenn sie in der Politik immer wieder hochkocht, eine Helmpflicht für Radfahrer hat sich bisher nicht durchsetzen können. In unserer 100-Leute-Umfrage unter Jugendlichen in Hamm sind die Fronten klar getrennt. Ein Drittel spricht sich für die Helmpflicht aus, zwei Drittel dagegen. Dabei hat die Helmpflicht doch eigentlich nur Vorteile. Wenn einer einen Helm mit sich rumschleppt, tun es alle. Sieht einer blöd aus, tun es alle. Auch wenn die Sicherheit eigentlich wichtiger ist, als gut auszusehen.

Freibadfotos haben unsere Reporter im Sommer gemacht:

Hammer Badespaß 

Oder: G wie Gamescom - yourzz-Reporter Thilo Grawe (vorne) und Yannick Fischer haben die neusten Spiele getestet.

G wie G8 – Schüler stöhnen: zu wenig Freizeit, zu viele Hausaufgaben. Mit der Verkürzung der Schulzeit auf nur noch 12 Jahre hat sich vieles getan. In diesem Jahr haben die ersten G8er in NRW ihren Abschluss gemacht und haben damit gleich doppeltes Pech: zu wenig Freizeit und Doppeljahrgang. Erstmals stieg die Anzahl der Studierenden in NRW deshalb über 600.000. Dass G8 nicht nur Vorteile hat, hat auch Daniela Telljohann, Lehrerin an der Friedensschule, bestätigt: „Einige Schüler brauchen eben mehr Zeit für ihre Entwicklung“.

H wie Hammer helfen Hammern – Sie ist wohl die bekannteste Hammer Facebookgruppe überhaupt und hat gerade deshalb auch schon so viele Nachahmer gefunden. Rund 14.500 Mitglieder zählt „Hammer helfen Hammer!!!“, eine Gruppe über Hamm, für alle in und aus Hamm, die Hilfe brauchen, Fragen haben, Dienstleistungen anbieten oder Klamotten, Möbel oder Elektroartikel loswerden wollen. Dass die Gruppe mal so groß werden würde, daran hatte die Gründerin Stefanie Adams „niemals gedacht“.

Oder: H wie Halloween - Wir haben euch in einem Video gezeigt, wie ihr euch für Halloween schminken könnt.

I wie Internet – Rund 77 Prozent der Menschen in Deutschland nutzten 2013 das Internet - egal ob zum Einkaufen, Chatten oder um sich zu informieren. Wer in diesem Jahr auf unserer Website www.yourzz.de gesurft hat, konnte zahlreiche Interviews und Texte über Auslandsaufenthalte lesen: So zum Beispiel auch einen Bericht über Isabel Johannpeter, die zurzeit in Australien unterwegs ist und ihre Work und Travel Erlebnisse in einem Blog festhält.

J wie Jugendkirche – Die evangelische Jugendkirche in Hamm zeigt, dass Kirche nicht zwangsläufig langweilig sein muss. Die Gottesdienste in der Lutherkirche werden von Jugendlichen so gestaltet, dass sie andere Jugendliche gezielt ansprechen. „Uns geht es vor allem darum, dass man Spaß hat und die klassische Kirche mit dem modernen Leben zusammenbringt und die Kirche neu interpretiert“, erklärte Jugendpfarrerin Dr. Iris Keßner im Interview.

K wie Kosenamen – Kurz vor dem Valentinstag hatte yourzz die rosarote Brille auf. In einer 100-Leute-Umfrage unter Jugendlichen in Hamm haben wir gefragt: Welchen Kosenamen trägt euer Partner? Das Ergebnis: 30 Prozent der Jungen nennen ihre Freundin „Süße“, 26 Prozent sagen „Schatz“. Anders bei den Mädchen. An der Spitze steht „Schatz“ mit 28 Prozent. Auf Platz zwei landen „Engel“ und „Hase“.

L wie lustige Videos – Die yourzz-Reporterinnen Johanna Rubbert und Sandra Kocem haben in diesem Jahr für euch den Hammer Stunikenmarkt getestet. Mit einer Action-Kamera fingen sie viele Überschläge in Bild und Ton ein. Attraktionen wie der 55 Meter hohe "Booster Maxxx" und das "Intoxx" hatten an fünf Tagen mehrere tausend Besucher in die Innenstadt gelockt. Die Videoaufnahmen sind ein absolutes Muss und können natürlich jederzeit online auf unserer Internetseite angeschaut werden.

M wie Mobilität – Prof. Dr. Jürgen Krome (HSHL) und Prof. Dr. Joachim Opitz (SRH) haben im Interview erklärt, dass Mobilität im Jahr 2050 vermutlich nicht mehr durch jeden finanzierbar ist. Laut Krome müssen wir auf „große schwere Fahrzeuge, die mit mehr als 130 Kilometern pro Stunde fahren“ verzichten. Car- und Bike-Sharing werden wichtiger als je zuvor. Auch werden Autos untereinander „vernetzt sein“ und „eigenständig fahren“, so Opitz.

Auch beim Feuerwerk im Maxipark waren wir dabei:

Feuerwerk im Maxipark - Teil 1

N wie Nachdenken – „Gegen das Vergessen kämpfen“, „wachsam bleiben“, „Prävention“: All das waren Reaktionen auf unsere Umfrage am 9. November. Dann nämlich jährte sich die Reichspogromnacht, auch Reichskristallnacht genannt, zum 75. Mal. Im Jahr 1938 waren durch das nationalsozialistische Regime viele tausende Juden inhaftiert und getötet worden.

Simon Otten ist Grafikdesigner aus Hamm und greift in seiner Freizeit gerne zur Spraydose. yourzz hat mit ihm über die Faszination des Sprühens gesprochen.

O wie Organspende - Allein in Deutschland warten über 7.000 Menschen auf eine Spenderniere; von diesen Organen stehen aber nur gut 900 zur Verfügung. Eine Untersuchung des forsa Instituts hat ergeben, dass 20 Prozent der Befragten grundsätzlich nicht damit einverstanden sind, nach ihrem Tod Organe und Gewebe zu spenden. Unsere Umfrage unter Jugendlichen in Hamm hat ergeben, dass sich Jugendliche unter 18 Jahren in den meisten Fällen noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

P wie Praktikum – Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen: Bei den Schülern der Stufe 11 des Friedrich-List-Berufskollegs steht jedes Jahr ein dreiwöchiges Auslandspraktikum an. In diesem Jahr haben wir unter anderem mit der 18-jährigen Katherina Weltermann über ihren Aufenthalt in Kroatien gesprochen. Vor allem beim Essen hat sie gestaunt: „Eigentlich gibt es hier immer dasselbe zu essen, nur anders angerichtet und mit anderen Beilagen.“

Q wie Qualität – Schlechte Lehrer erkenne man daran, „dass sie davon überzeugt sind, keine Fehler zu machen“, erklärte Marc Wystup, Lehrer an der Sophie-Scholl-Gesamtschule im Interview mit yourzz-Reporterin Sara Kowalczuk. Es sei wichtig „den Menschen als Mensch zu begegnen“ und Lehrern, die den falschen Beruf gewählt haben, „Alternativen zu bieten, bevor es in den verschiedensten Katastrophen endet“.

R wie Rollstuhl – Lucas Slunjski sitzt seit einem Autounfall im Jahr 2001 im Rollstuhl. Der heute 18-Jährige ist vom achten Brustwirbel abwärts querschnittsgelähmt. Im Interview erzählte der Hammer, wie sein Tagesablauf aussieht. „Ich muss oft improvisieren. Leider gibt es viel zu oft Hindernisse wie Stufen, die mir einen selbstständigen Alltag erschweren“, sagt der Schüler des Beisenkamp-Gymnasiums. Auch die Lehrer hätten erst einmal lernen müssen, „wie man mit einem Rollstuhlfahrer umgeht“.

S wie Schultoiletten – „Man kann natürlich nicht so tun, als sei alles gut“, sagt Christian Strasen, Pressesprecher der Stadt Hamm, über Hamms Schultoiletten. Der große Klo-Vergleich war 2013 das wohl meist diskutierte Thema bei yourzz. Doch auch Schüler wissen, dass die Ursache oft nutzungsbedingt ist, es sei denn, es liegen grundlegende gravierende Mängel vor. Handlungsbedarf besteht also definitiv auf beiden Seiten.

T wie Tierschutz – Weil Tiere nicht selbst entschieden können, ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die sich für ihre Rechte einsetzen. Das Hammer Tierheim gibt Tieren in Not eine Unterkunft und versucht sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu betreuen und versorgen. Vorstandsmitglied Gerda Bierkemper erklärte im Interview mit yourzz-Reporterin Carolin Drees: „Von der Tierfreundlichkeit in Hamm sind wir sehr enttäuscht.“ Das macht sie vor allem an der Hundesteuer, den Auslaufflächen und den Beschwerden anderer Bürger fest.

U wie Uni-Horror – Bereits im Jahr 2012 ging aus einer Online-Umfrage des HIS-Instituts für Hochschulforschung hervor, dass jeder vierte Deutsche in einem überfüllten Hörsaal sitzt. Das bedeutet: schlechte Luft, auf dem Boden sitzen und auf der Fahrt zum Studienplatz kaum noch Platz in Zug, Bus oder U-Bahn. Dem 18-jährigen Selmin Bajric aus Hamm gefällt aber vor allem die Anonymität an der Uni nicht: „Man ist mit so vielen Menschen in einem Hörsaal, aber kennt kaum jemanden“, sagt der Student.

V wie Vofi- und Abipartys – 6.358 Fotos haben unsere yourzz-Reporter in diesem Jahr allein auf den Vofi- und Abipartys geknippst. Und auch die Mottos waren wieder bunt gemischt: „Mahatma Abi – Mahatma’s nicht“ lautete das Motto des Märkischen Gymnasiums, zu „Abivegas 2013 - Wir verdoppeln den Einsatz!“ feierten die Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in der Eishalle und das Hammonense ließ es bei „How I Got My Abi“ krachen.

Fotos von der Abifete des Freiherr-vom-Stein:

Abifete Freiherr-vom-Stein-Gymnasium 2013 Teil 1/4

Ein Video zur Party gibt's hier. Alle Bilder der vergangenen Abi- und Vofipartys findet ihr auch in unserem Archiv.

Adrian Abeck ist erfolgreicher Extremsportler: Wie er es bis an die Spitze der Wasserrampen geschafft hat, hat er uns im Interview erklärt.

W wie Wahlprogramm – In einem 3-Leute-Interview im September haben wir gefragt: Was wären die drei wichtigsten Punkte in eurem Wahlprogramm? Deborah Müller (17) vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium hat erklärt, dass sie „Arbeit für alle Menschen“, eine verbesserte Studienfinanzierung und eine Beseitigung von Barrieren, um Menschen mit Behinderungen mehr Möglichkeiten zu geben, am wichtigsten findet.

X wie X-Mal nachgefragt – Im Jahr 2013 haben wir auf Hamms Straßen exakt 279 Umfragen gemacht und euch nach eurer Meinung gefragt. Dabei habt ihr uns erklärt, dass es den Klimawandel nicht gibt, die Kutsche in der Zukunft ihr Comeback erlebt, Feuer ökologisch abbaubar ist und dass die Türkei auf einem anderen Planeten liegt. Dafür sagen wir Danke!

Y wie Youtube – Mittlerweile hat sie 93 Videos auf Youtube eingestellt: Die 21-jährige Esther Muschalik spricht im Internet über die typischen Mädchensachen wie Haare, Schminke, Klamotten und Schuhe. Dabei ist die Hammerin vor allem eins: eine „Schnäppchenjägerin“. „Ich bin ein Mensch, der nicht viel Wert auf teure Kleidung oder Marken legt“, sagt sie über sich. Ihr meist geklicktes Video auf ihrem Kanal „staagold“ hat über 48.000 Klicks.

Z wie Zukunftsvision – Daran, dass Schule in Zukunft nur noch über das Internet stattfinden könnte, glaubt Stefan Leukfeld, Erdkunde- und Englischlehrer am Märkischen Gymnasium, nicht. Dass Schüler miteinander interagieren, hält er für extrem wichtig. Trotzdem: „Die Schule der Zukunft wird ohne Bücher sein. Meiner Meinung nach sollten die Schulen den Interessen der Schüler angepasst sein. Zum Beispiel sollten Wörterbücher in Handys erlaubt werden“, so Leukfeld.

Quelle: wa.de

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