Ungünstiger Termin

Möhring: Im BVB-Trikot zur Tatort-Premiere

+
Der Schauspieler Wotan Wilke Möhring posiert am 24.04.2013 in Hamburg mit einem BVB-Trikot und -Fanschal auf dem roten Teppich bei der Premiere der Tatort-Folge "Feuerteufel".

Hamburg - Einen ungünstigeren Termin für die "Tatort"-Premiere als das Champions-League-Halbfinale hätte es für Dortmund-Fan Wotan Wilke Möhring nicht geben können. Doch er hatte einen Plan.

Für den neuen „Tatort“-Kommissar Wotan Wilke Möhring hätte es kaum einen ungünstigeren Premieren-Termin geben können: Ausgerechnet am Mittwochabend, dem Hinspielabend seines Vereins Borussia Dortmund im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid, feierte der NDR den ersten Fall seines Ermittlers. Roter Teppich und Kino statt Stadion und Currywurst hieß es daher für den 45-Jährigen in Hamburg, der immerhin im BVB-Trikot kam und das Spiel parallel zur Vorführung schaute.

Der Preview-Termin des ersten Films mit Möhring als Kommissar Thorsten Falke war seit Monaten geplant, am Sonntag (28. April/20.15 Uhr) ist „Feuerteufel“ dann im „Ersten“ zu sehen. Nach Til Schweigers Einstand als neuer Hamburg-Ermittler geht Möhring in der Hansestadt und anderswo in Norddeutschland auf Verbrecherjagd.

„In 20 Minuten renne ich dahin, wo Fußball gezeigt wird“, sagte der Schauspieler, der noch Interviews gab, während im Kinosaal bereits der Film lief, dann aber rechtzeitig zum Anpfiff in Dortmund das Spiel verfolgte. Das Timing war perfekt: Genau in der Halbzeitpause stand er wieder vor seinem Premierenpublikum - allerdings über das 1:1 zu dem Zeitpunkt fluchend, aber noch auf ein 3:1 hoffend. Sein Outfit an diesem Abend - BVB-Trikot und -Schal zum Anzug - zeige seine Zerrissenheit, sagte Möhring. „Mein schwarz-gelbes Herz blutet“, hatte er bereits zuvor erklärt.

Von Quotendruck und Konkurrenz zu Schweiger wollte er indessen nicht sprechen: Bei ihm seien die Erwartungshaltungen ganz anders als beim Kinophänomen Schweiger. Dessen Debüt hatten 12,57 Millionen Zuschauer eingeschaltet - zwei Wochen später stieß ihn das Münsteraner Duo Prahl-Liefers mit 12,81 Millionen aber wieder vom Thron.

dpa

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare