Tagebücher: aktuell oder altbacken?

Bei yourzz.fm heißt das Thema des Tages heute „Tagebücher: aktuell oder altbacken?“ Schreibt ihr selbst ein Tagebuch? Wenn ja, ganz klassisch auf Papier oder vielleicht sogar öffentlich als Blog im Internet?

 Tagebücher haben Menschen schon vor Jahrhunderten geschrieben. Historiker haben sogar Aufzeichnungen von römischen Kaisern gefunden. Denn einerseits eignen sich Tagebücher wunderbar, um Erinnerungen festzuhalten, die sonst wahrscheinlich verloren gehen. Andererseits ist auch der psychologische Effekt nicht zu unterschätzen: Man setzt sich noch einmal mit dem Erlebten auseinander und kann es unter Umständen besser verarbeiten.

Längst gibt es schon Tagebücher 2.0. Auf Portalen wie mytagebuch.de oder tagtt.de können Nutzer ihre Erinnerungen online speichern. Hier treffen natürlich der Drang zur Selbstdarstellung auf der einen und Voyeurismus auf der anderen Seite zusammen. Wenn der Schreiber es zulässt, darf man in den privaten Aufzeichnungen mitlesen.

Selbstdarstellungs-Drang und Voyeurismus: Genau das sind natürlich auch die „Erfolgsfaktoren“ für Facebook und Co. Im Endeffekt sind die Nutzerprofile in sozialen Netzwerken auch so etwas die Tagebücher. In Deutschland gibt es mittlerweile unglaubliche 23,2 Millionen Facebook-Mitglieder. Und die Zahl steigt Monat für Monat kontinuierlich an...

Wer es ganz öffentlich haben will, schreibt ein Blog. Ob einfach mit wechselnden Inhalten aus dem privaten Leben oder themenzentriert. Auf deutscheblogcharts.de findet man die meist gelesenen und verlinkten Blogs im Land. Einzige Einschränkung: Diese Aufzählung stammt aus dem Jahr 2011 und wird nicht mehr aktualisiert.

Quelle: wa.de

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