FSJ in Soest half bei Orientierung

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Rebekka Lenth (2. von links) und Carolin Block (2. von rechts), dieeEin Freiwilliges Soziales Jahr in der Soester Jugendkirche abgeleistet haben, verabschieden sich von den Jugendreferentinnen Daniela Fröndt (links) und Petra Englert.

SOEST - Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) verlassen Rebekka Lenth und Carolin Block jetzt die Soester Jugendkirche. Die beiden sind sich mit den beiden Jugendreferentinnen Daniela Fröndt und Petra Englert einig: Das Jahr war ereignisreich und hat ihren weiteren Weg bestimmt.

Während die 19-jährige Rebekka in ihrem Entschluss, einen sozialen Beruf zu ergreifen, bestärkt wurde, hat die 20-jährige Carolin erkannt, dass sie ihren Traum, Tierpflegerin zu werden entgegen aller Widerstände realisieren will.

Rebekka, die aus Hückeswagen stammt, will jetzt in Münster Soziale Arbeit studieren. Carolin hat schon ihre Ausbildung als Tierpflegerin auf dem Pferdeschutzhof „Four Seasons“ in Rheda-Wiedenbrück begonnen. Die beiden sind froh über die Erfahrungen, die sie in ihrem Sozialen Jahr machen konnten. „Ich habe vieles erlebt, was ich sonst verpasst hätte“, blickt Rebekka zurück .Prägend für die Pfarrerstochter war der einwöchige Aufenthalt im Kloster Scherfede. „Klosterleben wäre für mich nichts. Aber die Selbstverständlichkeit, mit der die Diakonissen ihr Leben führen und ihre Zufriedenheit haben mich stark beeindruckt“.

In der Soester Jugendkirche war Rebekka vor allem in den Konfirmandenunterricht eingebunden. Die gebürtige Lippstädterin Carolin suchte nach ihrem Realschulabschluss an der Soester Hannah-Arendt-Gesamtschule Orientierung. „Durch das Jahr hier in der Jugendkirche habe ich eine andere Perspektive auf mein Leben bekommen. Ich habe erkannt, das mein Berufswunsch woanders liegt und nicht in der sozialen Arbeit, die sehr wichtig ist und mir auch viel Freude gemacht hat.“

Während ihrer Zeit in der „Alten Post“ war sie das berühmte „Mädchen für alles“. „Ich habe gekocht und dafür gesorgt, dass die Gruppen alles vorfanden, was sie brauchten“, umschreibt Carolin ihre Aufgaben. „Am besten waren das Teencamp auf dem Kirchberghof in Warburg und das zehntägige Seminar“, bilanziert sie. Die beiden Jugendreferentinnen der Soester Jugendkirche waren zufrieden mit ihren FSJlerinnen. „Die Zeit mit Carolin und Rebekka war schön“, sagen Daniela Fröndt und Petra Englert. Sie freuen sich jedes Mal wieder auf die Arbeit mit den ehrenamtlich tätigen Jugendlichen. „Wir müssen uns immer wieder selber neu orientieren, und die Jugendlichen hinterfragen unsere Arbeit. So kann keine Betriebsblindheit aufkommen“, nennt Petra Englert die Vorzüge.

Sie arbeitet jetzt seit 25 Jahre als Jugendreferentin im Kirchenkreis. „Die FSJler sind jünger als wir. Darum haben sie oft die Funktion eines Bindegliedes zwischen den Jugendlichen und uns Hauptamtlichen“, weist Daniela Fröndt auf positive Aspekte hin. - rs

Quelle: wa.de

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