Jugendliche rocken die Schützenfeste

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Die Jugend findet immer wieder und mehr Gefallen am Schützenfest

Soest - Schützenfeste werden für Jugendliche immer beliebter. Das abendliche Zusammensitzen und Beisammensein reizt viele. Für potentielle Jungschützen gibt es aber einiges zu beachten.

Ein Schützenfest hat fast jedes Dorf. Das macht auch den Reiz für Jugendliche aus: Die Feste sind schnell zu erreichen. Einfach zu Fuß oder mit dem Rad hin, Freunden und Bekannten begegnet man immer. Doch gibt es ein festes Regelwerk zu beachten. Jungschützenkönig kann nur werden, wer über 16 ist. Und das auch nur mit elterlicher Zustimmung. 

Schießen darf man nicht mit allen Waffen. Erlaubt sind Kleinkaliberwaffen. Verboten ist das Schießen mit vom Schießsport ausgeschlossenen Waffen und das Ausführen riskanter Schießübungen. Beachtet man diese Punkte, kann das Fest beginnen. Den Ablauf kennt man von den erwachsenen Schützen. Abhängig vom jeweiligen Verein ist der Vogel manchmal kleiner und leichter. 

Im Anschluss findet dann meistens eine öffentliche Tanzveranstaltung statt, bei der grundsätzlich jeder willkommen ist. Auch hier gibt es Regelungen, wie in der Disco auch. Unter 14 Jahren darf man nicht teilnehmen. Bis 16 Jahren nur bis 22 Uhr bleiben und wenn man nicht Volljährig ist, ist um Mitternacht Schluss. Dem Jugendamt ist es erlaubt hier Ausnahmen zu machen. Unter elterlicher Aufsicht darf von 14 bis 16 Jahren Bier und Wein getrunken werden. 

Rauchen unter 18 ist ausgeschlossen. Seit dem 1. Mai 2013 ist das Rauchen in Schützenfesthallen und Schützenfestzelten gänzlich verboten. Ist man dann nun Schützenkönig, kann man erst einmal seine Amtszeit genießen. Noch ist das Jungschützenfest in der Ausbau-Phase. Da diese Art von Fest nicht so bekannt ist, steht der Schützenkönig meistens alleine da. 

In den seltensten Fällen darf er sich eine Königin wählen. Ansonsten fällt in seinen Aufgabenbereich nur die Repräsentation des Vereines. Das Jungschützenschießen ist jedoch nichts vorrübergehendes und wird über eine längere Zeit wohl zur Tradition werden und in vielen Vereinen Einzug gehalten. Mitmachen lohnt sich. Zudem stärkt es die Bindung zum Verein. Lydia Kampschulte

Quelle: wa.de

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