Salma Hayek: Karriere-Ende aufgeschoben

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Salma Hayek ging für Oliver Stone wieder vor die Kamera

München - Schauspielerin Salma Hayek hatte eigentlich schon genug vom Filmbusiness. Doch dann bekam sie ein Angebot, das sie nicht ablehnen konnte - von Kult-Regisseur Oliver Stone.

„Im Grunde hatte ich die Schauspielerei an den Nagel gehängt“, sagte die 45-Jährige dem Magazin „Vogue“ laut Vorabbericht. Die Mexikanerin ist mit dem französischen Unternehmer François-Henri Pinault (49) verheiratet, mit dem sie eine Tochter hat. Sie ist sozial sehr engagiert, etwa beim Thema häusliche Gewalt. "Mein Leben ist wunderbar", gab sie in dem Interview zu. "Die Karriere ist mir bei weitem nicht mehr so wichtig. Würde man mir heute im Tausch gegen mein jetziges Leben anbieten, die berühmteste, bestbezahlte Schauspielerin zu sein - ich würde nicht darauf eingehen." Lachend fügte sie hinzu: „Es ist übrigens einfacher, einen Oscar zu bekommen als einen guten Ehemann".

Vor und nach ihrer Oscarnominierung für die Darstellung der mexikanischen Malerin Frida Kahlo im Jahr 2002 wurde sie oft als stereotypische Latina-Sexbombe in Komödien und Action-Streifen besetzt. In diesem Projekt konnte sie aber das Klischee "verwenden, um die Figur mit Leben zu erfüllen und ihr einee gewisse Tiefe zu geben", wie sie sagt. In dem neuen Thriller „Savages“ von Regisseur Oliver Stone spielt sie jetzt aber eine Drogenbaronin - dieses Angebot habe sie nicht ablehnen können. „Selbst wenn mir die Rolle nicht gefallen hätte, ich hätte Ja gesagt, nur um mit Oliver zusammenzuarbeiten.“ „Savages“ startet am 11. Oktober in den deutschen Kinos.

dapd/hn/dpa

Quelle: wa.de

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