Für 15-Minuten-Auftritt

Rihanna lässt Fans vier Stunden warten

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Höflichkeit ist eine Zier, Rihanna!

Chicago - Ganz schön unverschämt! Für einen Mini-Auftritt ließ Superstar Rihanna 2500 Fans über vier Stunden warten - und entschuldigte sich dann nicht einmal dafür.

Wer im Stau steckt, kann nicht viel tun, selbst ein Superstar ist da machtlos. Doch die Höflichkeit gebietet es, dass man sich entschuldigt, wenn man endlich ankommt, wo man erwartet wird. Nicht so Superstar Rihanna: Sie ließ 2500 Schüler einer Chicagoer Highschool zusammengepfercht in einer kleinen Turnhalle über vier Stunden lang warten, bis sie endlich die Bühne betrat - nur um nach einer Viertelstunde wieder zu verschwinden!

Die 25-Jährige hatte einen Video-Wettbewerb für Schulen in ganz Amerika ausgeschrieben. Die Lehranstalten sollten zu den Klängen ihres Hits "Diamonds" darstellen, für welche wohltätigen Zwecke sie sich engagierten, berichtet die Chicago Tribune. Der Preis: ein Besuch von Rihanna. Die Barrington High School hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und gewonnen. 2500 Schüler versammelten sich ab mittags in der schuleigenen Turnhalle, um dem Auftritt des Megastars entgegenzufiebern. Um ein Uhr nachmittags sollte es losgehen, doch um 16 Uhr war von der Schönheit aus Barbados immer noch nichts zu sehen. Erst gut 20 Minuten später ließ sie aus ihrer Limousine per Twitter die Welt wissen: "Der Verkehr in Chicago funktioniert nicht." Kein Sorry, nichts.

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Ein DJ hielt die Jugendlichen musikalisch bei Laune, bis endlich nach 17 Uhr die 25-Jährige die Bühne betrat. Die Mehrheit der begeisterten Teenie-Zuschauer flippte wie erwartet aus, als ihr Idol erschien. "Danke, dass ihr gekommen seid und gewartet habt", hauchte Rihanna ins Mikrofon, ehrte die Charity-Arbeit der Schule, lächelte in ein paar Kameras - und verschwand wieder.

Doch es gab auch Kritik des jungen Publikums: "Sie sollte mehr Respekt zeigen", sagte eine Schülerin anschließend der Zeitung, andere fanden das Verhalten der Sängerin "sehr unhöflich" und "lächerlich".

Rihanna muss dann wohl doch noch so etwas wie ein schlechtes Gewissen bekommen haben: Sie verschenkte ein paar Tickets für ihr abendliches Konzert an die Schüler.

hn

Quelle: wa.de

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