MTV Video Music Awards

Rihanna krallt sich begehrte Trophäe

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Rihanna bei den MTV Video Music Awards.

Los Angeles - Kreischalarm bei den MTV Video Music Awards. One Direction gewinnt drei Preise, bringt die Teenies zum Toben und stiehlt Favoritin Rihanna die Show. Diese darf sich jedoch mit dem Spitzenpreis trösten.

Es hätte Rihannas große Nacht werden können, doch am Ende heimsten die fünf Jungs der Boygroup One Direction die meisten Preise und die lautesten Schreie der Fans ein. Bei der Verleihung der MTV Video Music Awards in Los Angeles in der Nacht zum Freitag stellte die britisch-irische Teenieband erprobte Stars wie Justin Bieber, Katy Perry und Beyonce in den Schatten.

Die amerikanische R&B-Sängerin Rihanna und der kanadische Rapper Drake, die mit je fünf Nominierungen als Favoriten in das Rennen um die Musikvideo-Preise gezogen waren, mussten sich beide mit einer Trophäe zufriedengeben. Rihanna konnte sich aber mit dem Spitzenpreis trösten: Ihr Hit „We Found Love“ stach in der Sparte „Video des Jahres“ die Mitstreiter Drake („Take Care“), Katy Perry („Wide Awake“), Gotye („Somebody That I Used To Know“) und M.I.A. („Bad Girls“) aus.

Die sexy Sängerin aus Barbados mit superkurzen Haaren heizte auf der Bühne ein, mal im engen weißen Kleid, mal im rot-durchsichtigen Outfit. Pink gab in Hot Pants „Blow Me (One Last Kiss)“ zum Besten. Geradezu brav wirkte Taylor Swift im rot-weiß-gestreifen Pulli beim ersten Live-Auftritt mit ihrem neuen Song „We Are Never Ever Getting Back Together“.

Heiße Kurven bei den MTV Video Music Awards

Heiße Kurven bei den MTV Video Music Awards

Die großen Gewinner des Abends waren die Jungs der Boygroup One Direction. Sie sahnten mit ihrem Song „What Makes You Beautiful“ gleich drei Preise ab, für „Bestes Popvideo“, als „Beste neue Künstler“ und für das im Internet von Fans meistverbreitete Lied. Bei jedem Marsch der Nachwuchsstars auf die Bühne tobte der Saal, die jungen Fans kreischten.

Zwei „Mondmänner“, wie die Preis-Statuen in Form von kleinen Astronauten genannt werden, gingen an Chris Brown für „Bestes Video eines Künstlers“ und Choreographie. Der Ex-Freund von Sängerin Rihanna hatte bei dem Video zu seinem Hit „Turn Up The Music“ selbst Regie geführt. Auch M.I.A. hatte doppelten Erfolg. Das Video zu dem Song „Bad Girls“ gewann für Regie und Kamera.

Weitere Trophäen gingen an Nicki Minaj („Bestes Video einer Künstlerin“), Katy Perry („Beste Künstlerische Leitung“), an die Band Coldplay für „Bestes Rockvideo“ und an Rapper Drake für das beste Hiphop-Video („HYFR“).

Robert Pattinson und Taylor Lautner sorgten für Hollywood-Glamour Die Schauspieler brachten einen neuen Videoclip von ihrem „Twilight“-Finale mit. Ihre Leinwandpartnerin und Pattinsons Ex-Freundin Kristen Stewart war allerdings nicht dabei. Sie stellte beim Filmfest im kanadischen Toronto einen anderen Film vor.

Spektakuläre Szenen gab es bei der 29. Verleihung der MTV-Musikvideo-Preise nicht. Keine Lady Gaga in schrillen Kostümen wie vor zwei Jahren, als die Sängerin einen Fummel aus echten Fleischfetzen am Körper trug und auch noch acht Trophäen einsteckte. Im vergangenen Jahr hatte Katy Perry drei Preise gewonnen, darunter für das „Video des Jahres“.

dpa

Quelle: wa.de

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