Skater gehen auf Sponsorensuche

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Viele Jugendliche waren in den Wiesentreff gekommen um bei der Planung der Skate-Anlage mitzureden.

SOEST - Ob es demnächst im Stadtpark eine neue Anlage für Skater und BMX-Fahrer geben wird, hängt davon ab, ob sich genügend Sponsoren finden. Das ist das Ergebnis der zweiten Gesprächsrunde zwischen Planern, Verantwortlichen der Stadt und interessierten Jugendlichen.

Beim Gespräch im „Wiesentreff“ im Soester Norden stellten Ingo Naschold und Filip Labovic vom beauftragten Planungsbüro DSGN Concepts ihre Entwurfszeichnungen vor.

Mit denen sollen, darum wurde auch von den Vertretern des Jugendamts der Stadt und der Kommunalen Betriebe ausdrücklich gebeten, die Jugendlichen zunächst noch nicht auf den gewohnten sozialen Plattformen hausieren gehen. „Die Pläne zeigen ein Zwischenstadium, das noch nicht komplett ausdiskutiert ist“, sagte etwa Anke Spiekermann vom Jugendamt: „Da kann sich noch einiges ändern.“

Die Planer diskutierten mit den Jugendlichen über viele Details der möglichen Anlage.

Diskutiert wurden weitere Ideen und Anregungen der Jugendlichen – erstmals hatten sich alle Beteiligten bereits i m Oktober zusammengesetzt.

Ob das Areal beleuchtet wird, wie die Fläche saubergehalten werden und vor Schmierereien und Vandalen geschützt werden kann, das waren nur einige der Fragen, die sich noch stellen.

Eine weitere Klippe müssen die Jugendlichen ebenso noch überwinden: Die Stadt ist klamm, Budgets sind knapp – und der erste Planungsentwurf liegt bereits 10 000 Euro über dem Limit. Für die Jugendlichen bedeutet das jetzt Klinkenputzen: „Ohne Sponsoren ist das Projekt, so wie die Jugendlichen es sich wünschen, nicht zu stemmen“, sagte Anke Spiekermann.

Zeit zum Sammeln ist knapp

Die Zeit fürs Geld-Einsammeln ist knapp: Im Mai sollte eigentlich mit dem Bau der Anlage begonnen werden, drei Monate nach dem ersten Spatenstich könnten dann BMX-Cracks und Skater ihre Runden drehen.

"Der Einsatz der Jugendlichen für ihr Projekt ist ganz besonders bemerkenswert“, lobt nicht nur Spiekermann: „Wir freuen uns über jeden, der das Projekt unterstützen möchte“.

Unter Telefon 02921/1 03 23 35 steht Spiekermann als Anlaufstelle für mögliche Sponsoren zur Verfügung. - brü

Quelle: wa.de

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