Neue Regeln bei „Das Supertalent“

Berlin - Die RTL-Show „Das Supertalent“ bekommt in ihrer sechsten Staffel zum Teil ein neues Regelwerk. Das teilte der Kölner Privatsender am Montag mit. Was sich ändert:

Nach wie vor sucht RTL nach herausragenden Talenten - „Akrobaten oder große Feuershows, ob überraschende Illusionen, herausragende Musik- oder Tierdarbietungen, Senioren, Kinder, Einzeltalente oder Gruppenperformances“, wie der Sender es formulierte.

Neu wird sein, dass zum Ende jeder Castingausgabe zwei Kandidaten noch einmal vor der Jury anzutreten haben und einer von ihnen ins Halbfinale durchgewunken werden soll. Außerdem wird es den „Goldenen Stern-Buzzer“ geben, mit dem jedes Jurymitglied während der Castings zweimal die Chance hat, ein Talent sofort und unabhängig von der Meinung der anderen beiden Juroren in die Live-Shows zu wählen.

Hunde-Dresseur Yvo wird "Supertalent"

Hunde-Dresseur Yvo wird "Supertalent"

Auf den Sieger der Show wartet eine Belohnung von 100 000 Euro - das Finale wird kurz vor Weihnachten ausgestrahlt. Die Jury besteht in diesem Jahr aus Michelle Hunziker (35), Thomas Gottschalk (62) und Dieter Bohlen (58), der einzige, der aus der fünften Staffel wieder an Bord ist. Im vergangenen Jahr siegte nach dem Telefonvotum der Zuschauer der Panflötenspieler Leo Rojas.

RTL sorgte im Vorfeld der Show für einige Aufregung, als der Wechsel Gottschalks zum „Supertalent“ bekanntwurde. Zuvor hatte das TV-Urgestein ohne Erfolg versucht, eine neue Vorabendshow bei der ARD zu etablieren. Seine alte Partnerin vom ZDF-Showklassiker „Wetten, dass..?“, Hunziker, wird auch bei RTL an Gottschalks Seite sitzen.

RTL startet „Das Supertalent“ am 15. September. Aller Voraussicht nach wird die Sendung dreimal - am 6. Oktober, am 3. November und am 8. Dezember - im direkten Vergleich gegen „Wetten, dass..?“ antreten. Gottschalks Bitte, nicht direkt gegen „Wetten, dass..?“ anzusenden, habe RTL abgelehnt, hieß es in Medienberichten am Wochenende. Gottschalks Erbe beim ZDF hat jetzt Markus Lanz (43) übernommen.

dpa

Quelle: wa.de

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