In Montenegro

Bus stürzt in 40 Meter tiefe Schlucht - 18 Tote 

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Mindestens 16 Menschen starben, als der Bus von der Brücke in die Schlucht stürzte.

Podgorica - Die Zahl der Todesopfer eines Busunglücks in Montenegro am Sonntag hat sich auf 18 erhöht. Ein Bus war von einer Brücke abgekommen und in eine 40 Meter tiefe Schlucht gestürzt.

Das berichtete das montenegrinische Fernsehen am Montag unter Berufung auf die Behörden. 30 weitere Menschen seien noch in den Krankenhäusern. Wenigstens vier Personen schwebten in Lebensgefahr. Mehr als 100 Bürger hätten sich inzwischen zum Blutspenden gemeldet.

Der Reisebus mit rumänischen Urlaubern war nördlich der Hauptstadt Podgorica am Ausgang eines Tunnels von der Fahrbahn abgekommen und von einer Brücke 40 Meter in die steile Schlucht des Moraca-Flusses gestürzt. Die Touristen hatten fünf Tage an der montenegrinischen Küste an der südlichen Adria verbringen wollen. Die zweispurige Transitstrecke nördlich der Hauptstadt durch das enge Moraca-Tal gilt als sehr gefährlich. Wegen der vielen Tunnel und Brücken sowie des schlechten Straßenzustands kommt es regelmäßig zu tödlichen Unfällen.

Schweres Busunglück in Montenegro

Schweres Busunglück in Montenegro

Der rumänische Außenminister Titus Corlatean will noch am Montag nach Montenegro reisen, um sich persönlich um den Rücktransport der Verletzten zu kümmern. Auch der Chef der rumänischen Notärzte ist in Podgorica eingetroffen.

dpa

Quelle: wa.de

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