16. Mädchenpowertag

Mädchen übernahmen den "Alten Schlachthof"

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Klönen und kreativ sein – beim Mädchenpowertag ging’s im „Alten Schlachthof“ hoch her.

SOEST - Lange bevor die Türen aufgingen, wartete schon eine Schlange vor dem „Alten Schlachthof“. Der 16. Mädchenpowertag lockte mit einem bunten Programm mehr als 300 Jugendliche zum Tanzen, Basteln und Plaudern. Überall glitzerte es, duftete nach Waffeln, und es wurde viel gelacht.

Die Tische der Awo, des Wiesentreffs, der „Drehscheibe“, des Treffpunkts Süd und des Kinder- und Jugendtreffs waren voll belegt. „Push, Push“ und „Lasso“ ertönte von der Bühne, auf der Luzia Kocot mit den Mädchen eine Bühnenperformance einstudierte. „Hier sind nur tanzbegabte Kinder“, strahlte die Tanzlehrerin.

Beliebt waren auch die selbstgebauten Holzspiele der „Drehscheibe“. Bei dem Spiel „Passe-Trappe“ duellierten sich die Mädchen und versuchten, ihre Spielsteine in die gegnerische Hälfte zu befördern. Gerade das Bauen der Spiele sei nicht so mädchenhaft und darum gutes Mittel, um handwerkliches Arbeiten zu lernen, erläuterte Sandra Richter von der „Drehscheibe“.

Schlüsselanhänger aus Perlen und bunten Bändern bastelten Maleen (11) und Lea (11). „Wir sind das erste Mal hier, aber wir werden wiederkommen“, wussten die beiden schon am Samstagnachmittag. Sie freuten sich, mal so richtig kreativ sein zu können, was man auch an ihren selbstgestalteten Turnbeuteln sah.

Mädchen Powertag 2015

„Klappe auf“, forderte Cornelia Fisch vom Singkulturhaus „Almaviva“ , die Mädchen auf, die sich um sie geschart hatten. Bei ihr wurde unter lauten „Woas“ und „Ahhs“ geprobt, wie man die Stimme für eigene Interessen richtig einzusetzt. Lauter ging es nur beim Zumba zu. Jennifer Doclaf (17), Tanzleiterin bei der AWO, tanzte mit den Mädchen zu rhythmischen Klängen und mit vollem Körpereinsatz.

Der 12-jährige Emely gefiel vor allem das Tanzangebot: „Ich finde es sehr, sehr gut. Es wird viel angeboten, was man machen kann“. Der Jugendmigrationsdienst sorgte dafür, dass niemand verhungern musst. An dem Stand gab es einen regelrechten Ansturm auf die duftenden Waffeln mit Puderzucker und die bunten Cocktails. - kamp

Quelle: wa.de

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