Nach Plagiats-Vorwürfen gegen Cascada

LaBrassBanda darf auf ESC-Teilnahme hoffen

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Stefan Dettl von LaBrassBanda gab auf der Bühne für den deutschen Vorentscheid "Eurovision Song Contest 2013 - Unser Song für Malmö" in Hannover alles.

Berlin - Die Bläserkombo LaBrassBanda darf nun doch darauf hoffen, Deutschland beim Eurovision Song Contest in Malmö zu vertreten. Voraussetzung: Die Plagiats-Vorwürfe gegen Cascada müssen sich bestätigen.

Fällt das vom NDR in Auftrag gegebene musikwissenschaftliche Gutachten zu Cascadas ESC-Song "Glorious" negativ für die Band um Frontfrau Natalie Horler aus, vertritt die bayerische Bläserkombo LaBrassBanda Deutschland. Das bestätigte der TV-Sender am Dienstag gegenüber dem "Nordkurier". Statt "Glorious" würde Deutschland dann mit "Nackert" beim Eurovision Song Contest in Malmö an den Start gehen.

Vorangegangen waren Vorwürfe, das Lied von Cascada sei vom ESC-Vorjahressieger "Euphoria" abgekupfert. 2012 hatte die schwedische Sängerin Loreen mit dem Titel den Eurovision Song Contest in Baku gewonnen. Die "Bild"-Zeitung hatte daraufhin die Produzenten Thomas Gustafsson und Peter Boström dazu befragt und folgende Antwort erhalten: Wir haben uns den Song angehört und konnten in der Tat erkennen, dass sich Cascada von unserem Song, sagen wir mal, inspirieren lassen hat. Wir fühlen uns auf alle Fälle geehrt. Für uns ist das aber kein Plagiat."

Auch Cascada hatte sich gegen Plagiats-Vorwürfe gewehrt: „Wir können die beiden Lieder gerne mal übereinanderlegen. Es sind zwei unterschiedliche Lieder", sagte Sängerin Horler. Sie hatte sich mit ihrer Band und dem Song "Glorious" am Valentinstag bei der ARD-Show "Unser Star für Malmö" gegen elf Konkurrenten durchgesetzt. Das Ergebnis des Plagiat-Gutachtens soll voraussichtlich am Mittwoch vorliegen.

mm

Quelle: wa.de

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