Gesa Dittmann - neu im Jugendkulturbüro

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Gesa Dittmann (mit Michael Tschöke und Dietrich Vehse) ist die Neue im Jugendkulturbüro.

Lüdenscheid - Es gibt ein neues Gesicht im Lüdenscheider Jugendkulturbüro. Die 29-jährige Gesa Dittmann übernimmt die Vertretung von Julia Wilksen. „Ja, ich will. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen.“ Das war die Antwort von Gesa Dittmann auf die Frage, ob sie die Stelle übernehme.

„Wir wissen noch nicht, wie lange die Elternzeit von Julia Wilksen dauert. Aber wir freuen uns, dass wir Gesa Dittmann für die Stelle gewinnen konnten“, betonen Michael Tschöke und Dietrich Vehse vom Stadtjugendring, dem Träger des Jugendkulturbüros.

Aber wer ist Gesa Dittmann? Die 29-Jährige lacht: „Ich bin gebürtige Lüdenscheiderin. Und ich habe nach einer Ausbildung als Bürokauffrau in den vergangenen Jahren in Koblenz die Schauspielschule absolviert.“

Können sich die Lüdenscheider Jugendlichen in nächster Zeit auf Theaterworkshops freuen? Gesa Dittmann nickt begeistert. „Auf jeden Fall. Das ist mir sehr wichtig. Ich habe in Koblenz schon einen solchen Kursus angeboten. Der ging in die kritisch-politische Richtung. Die Teilnehmer überlegen sich zuerst, wo und zu welchem Thema sie ihre Stimme erheben wollen. Und dann erarbeiten sie gemeinsam kleine Szenen, schreiben Songs oder improvisieren“, erklärt Gesa Dittmann. Politisches Engagement ist ihr wichtig – und das Theater ein großartiges Ausdrucksmittel für Meinungen und die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und politischen Strömungen.

Mitten drin im „Alltag Jugendkulturbüro“ ist Gesa Dittmann seit dem 29. Dezember vergangenen Jahres. „Ich habe die Aktion im Rahmen von ‘Winter Deluxe’ betreut. Der Besuch des ‘Shrek’-Musicals war passender Weise mein Einstand“, lacht die 29-Jährige.

Zurzeit ist Gesa Dittmann damit beschäftigt, die Fahrt zur Ausstellung „Outer Space – Faszination Weltraum“ in der Bundeskunsthalle Bonn vorzubereiten. Das bedeutet unter anderem Briefe an ehemalige Teilnehmer von Jugendkulturbüro-Veranstaltungen zu schreiben. „Ja, auch Briefe einzutüten und zu stempeln gehört mit zum Geschäft“, erklären Michael Tschöke und Dietrich Vehse mit einem Augenzwinkern. - von Maike Förster

Quelle: wa.de

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