Isabel Johannpeter bloggt über Work-and-Travel-Erlebnisse aus Australien

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HAMM - „Joey Down Under - auf Reisen mit Känguru“ heißt Isabel Johannpeters Blog, auf dem sie sechs Monate über ihre Work-and-Travel-Erlebnisse aus Australien berichtet. yourzz-Reporter Marc Borgmann sprach mit der 19-jährigen Abiturientin vom Beisenkamp-Gymnasium unter anderem über ihren ersten Job. 

Sechs Monate Australien - wie kam es dazu und was hast du vor? 

Isabel: Ich habe mir bereits vor über 4 Jahren überlegt, dass ich nach meinem Abitur nach Australien möchte. Wieso ich mich schon damals dafür entschieden habe ist im Nachhinein schwer zu sagen. Australien war meiner Meinung nach ein wunderschönes Land, das ich gerne einmal bereisen wollte. Außerdem hat mich der Gedanke daran mal komplett auf sich gestellt zu sein und einfach sein eigenes Ding zu machen. Und seitdem ist der Wunsch hierher zu kommen immer stärker geworden bis es zu einem Traum wurde den ich mir nun endlich erfüllen kann. Im Moment bin ich noch in Sydney, Anfang Oktober geht’s voraussichtlich nach Cairns und von dort mit einem Auto das ich dort kaufe immer Richtung Süden, über Sydney nach Melbourne und Adelaide. Auf dem Plan stehen Klassiker wie das Reef, Fraser Island, Whitsunday Islands, Daintree Rainforest, Surfers Paradise, Brisbane und Byron Bay. 

Warum Work-and-Travel und nach welchen Jobs suchst du? 

Isabel: Ich habe mich aber für Work-and-Travel entschieden, da es meiner Meinung nach am wenigsten planbar ist und am meisten Abenteuer verspricht. Sowohl die Freiheit zu tun was ich will und hinzugehen wo ich möchte, als auch die Tatsache, dass man vielleicht heute nicht weiß was morgen ist, hat mich von dieser Art des Reisens überzeugt. Es ist für mich der beste Weg so viele Erfahrungen fürs Leben zu sammeln wie möglich. Über Wasser hält man sich als Backpacker hier mit Farmjobs, Fruitpicking, Kellnern, Housekeeping, Animation in Ferienresorts oder als Nanny. Da sind dank des Working Holiday Visas keine Grenzen gesetzt. 

Dein erster Job? 

Isabel: Bei meinem ersten Job hier unten habe ich als Fundraiser gearbeitet. Allerdings nur 3 Tage, da ich damit nur die Zeit bis zu meinem ersten Farmjob sinnvoll überbrücken wollte. Als Fundraiser arbeitet man für eine Hilfsorganisation, in meinem Fall Vision Austalia und geht auf die Straße, um dort Leute dazu zu bringen Geld für die Organisation zu spenden. Da es ein sehr undankbarer Job ist. Die Leute auf der Straße hassen einen und das ist anstrengend und macht keinen Spaß. 

Planst du alles bis ins letzte Detail oder lässt du alles auf dich zukommen? 

Isabel: Ich habe einen groben Plan was die Reiseroute und die größten Ziele angeht, zum Beispiel „Fraser Island“, da ich der Meinung bin das Leute die sagen "Ich kaufe mir ein Auto und fahre irgendwo hin" niemals irgendwo ankommen werden. Zumindest der Weg sollte das Ziel sein. Meine grobe Richtung ist "Süden" alles andere ergibt sich spontan. 

Wie bist du auf die Idee gekommen deine Auslandsmonate auf einem Blog festzuhalten? 

Isabel: Aus zwei Gründen. Erstens, weil meine Freunde und Familie hören wollen wie es mir geht und was ich so treibe und es zeitlich einfach nicht möglich ist es immer wieder allen einzeln zu erzählen auch wenn ich es gern tun würde. Und zweitens, weil es auch für mich selbst eine schöne Erinnerung ist, die mir einen guten Überblick verschafft was ich hier erlebt und gemacht habe, auch wenn ich wieder zurück in Deutschland bin. 

Was zeigst du den Menschen auf deinem Blog? 

Isabel: Auf meinem Blog poste ich alles was mir persönlich als nennenswertes Ereignis erscheint. Ausflüge, Menschen die ich kennenlerne, wunderschöne Orte die ich besuche, Infos zu meine Jobs und so weiter. Natürlich beurteilen alle Leute die meinen Blog lesen die Dinge als unterschiedlich wichtig. Meine Familie und besten Freunde interessieren sich für mehr Details als andere Freunde beispielsweise aus der Stufe oder vom Sport. Ich versuche den Mittelweg zu finden, damit für jeden etwas interessantes dabei ist. Ausschlaggebend, ob ich etwas poste, ist für mich allerdings wie ich persönlich das jeweilige Ereignis erlebt habe und beurteile. 

Wieso nutzt du Blogspot? 

Isabel: Das ich ausgerechnet Bloggspot nutze war Zufall. Ich habe den Blog erst hier in Australien eingerichtet und ein anderer deutscher Backpacker hatte bereits einen Blog bei Blogspot, fand es gut und hat es mir empfohlen.

http://joeydownunder2013.blogspot.de/

Quelle: wa.de

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