Studenten-Gremien AstA und StuRa sind Ansprechpartner für alles

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Die Hochschule Hamm-Lippstadt residiert an der Marker Allee, die SRH befindet sich im Kleist-Forum am Bahnhof.

HAMM – Was für ein Unternehmen der Betriebsrat ist, das ist an einer Hochschule ein Gremium aus Studenten: Der Allgemeine Studierendenrat (AstA) an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) und der Studentenrat (StuRa) an der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft vertreten am Hochschulstandort Hamm die Interessen der Studierenden.

Im Drei-Fragen-Interview erklären Marshela Manoharan (24), Studentin an der HSHL, sowie Selina Sophia Krächter (23) und Friederike Fülle (22), Studentinnen an der SRH, was sie als Vertreter für hunderte Studenten erreichen wollen.

Was sind eure Aufgaben im AstA beziehungsweise StuRa?

Marshela: Unsere Aufgabe ist es, die Studenten nach außen hin zu vertreten, ihre Meinungen und Bedürfnisse aufzufassen und sie weiterzuleiten. Zudem versuchen wir, unseren Kommilitonen ein reichhaltiges Angebot in den Bereichen Hochschulsport und Kultur- und Freizeitgestaltung zu bieten, um unter anderem das Leben am Campus zu erleichtern und den Zusammenhalt zu fördern. Eine weitere Aufgaben ist auch, den Kontakt zu unseren Partnerhochschulen im Ausland aufrecht zu halten.

Selina Krächter (von links) und Friederike Fülle.

Selina Sophia: In erster Linie sind wir Ansprechpartner in allen Belangen für die Studierenden, aber auch für die Hochschule. Um eine bessere Verbindung zwischen den Studenten und der Hochschule herstellen zu können, ist der StuRa in allen Gremien, der Berufungskommissionen, dem Prüfungsausschuss und den Senatssitzungen vertreten. Zudem setzen wir uns regelmäßig mit der Hochschulleitung an einen Tisch, um aktuelle Themen abzusprechen. Auch organisieren wir Veranstaltungen, wie Assessmentcenter-Trainings, Gehaltsverhandlungsseminare, GPOP-Tests und Trainings bezüglich Bewerbungsgesprächen, die auf das spätere Berufsleben vorbereiten sollen.

Was wollt ihr in der Hochschule erreichen? Welche Themen geht ihr aktuell an?

Friederike: Da unsere Hochschule noch in der Entwicklung ist, möchten wir zusammen mit der Hochschule an Verbesserungen arbeiten und Dinge festigen, die schon besonders gut funktionieren. Natürlich möchten wir das Studentenleben an unserer Hochschule fördern und somit den Zusammenhalt der Studierenden voranbringen. Wir helfen den Studenten dabei, geeignete Wohnungen in Hamm zu finden und planen sportliche Veranstaltungen wie Golfschnupperkurse oder Fußballspiele.

Marshela Manoharan.

Marshela: Wie bereits erwähnt ist es unser Ziel, das Leben unserer Mitstudenten so einfach wie möglich zu gestalten und hinter ihnen zu stehen. Das Studium erfordert hartes Arbeiten und intensives Lernen, da ist es auch wichtig, Abwechslung in das Studentenleben zu bringen. Genauso ist es uns wichtig, Probleme und Anregungen unserer Kommilitonen entgegenzunehmen und gemeinsam Lösungen zu finden. Zurzeit sind wir darum bemüht, allen Studenten genügend Wohnheime anzubieten. Da hier in Hamm neue Studentenwohnungen gebaut werden, klappt das Ganze derzeit reibungslos.

SRH und HSHL - mit- oder gegeneinander?

Marshela: Weder noch. Wir nehmen an gemeinsamen Veranstaltungen teil, wie der Kanu-Regatta die am Wochenende stattfindet. Das wird ein Wettkampf, auf den wir uns schon freuen. Es gibt immer wieder die sogenannten „Campus Challenges“ mit den verschiedensten Sportarten. Bislang war der Pokal immer in Besitz der HSHL und wir sind zuversichtlich, dass dias auch dieses Mal wieder der Fall sein wird. Das Wichtigste an den Challenges ist aber natürlich der Spaßfaktor!

Selina Sophia: Wir arbeiten natürlich nicht gegen die HSHL. Beide Hochschulen möchten das Leben der Studenten hier in Hamm so schön wie möglich gestalten und geben dafür ihr Bestes. Nur beim alljährlichen Sportwettbewerb der beiden Hochschulen möchten wir dieses Jahr selbstverständlich gewinnen und freuen uns schon auf dieses Ereignis!

Quelle: wa.de

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