Hammer Jugendzentren: Mehr als ein Raum mit Tischtennisplatte

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Der Offene Bereich im Haus der Jugend in Herringen.

HAMM - Ein Raum nur zum Kickern und Rumhängen oder doch ein bisschen mehr? Von Jugendzentren hat schon die Elterngeneration geschwärmt, tatsächlich spielen sie auch heute noch eine große Rolle im Leben von Jugendlichen. In Hamm gibt es eine Vielzahl von Standorten in Heessen, Rhynern, Werries, Pelkum, Herringen, Bockum-Hövel und in der Stadtmitte.

Von Susanne Romanowski

Heinz Thomas, tätig bei der Kinder- und Jugendarbeit in Einrichtungen der Stadt Hamm, versteht, warum Jugendzentren wichtig sind: „Nach der Schule können die Jugendlichen hier erst mal durchatmen. Für sie ist es ein Treffpunkt, an dem sie ihre Freizeit gut gestalten und wenn sie möchten, auch einfach nur chillen können.“ Neben den Klassikern wie Billard- oder Tischtennisturnieren wird den Teenagern eine große Bandbreite von kulturellen Angeboten ermöglicht. „Von Raptexten, die unter Anleitung geschrieben werden, bis hin zu tanzen, töpfern und malen können die Jugendlichen ihre Fähigkeiten erproben und ausbauen. Wir schaffen Experimentierorte“, so Thomas weiter.

Der hohe Zuspruch gibt den Organisatoren recht: Fast alle Workshops sind restlos ausgebucht. Doch nicht nur kreative Impulse werden in den Jugendzentren gesetzt, auch in schulischer Sicht gibt es Unterstützung: „Aktuell gibt es in zwei Einrichtungen Hausaufgabenbetreuung, bei der die Mitarbeiter helfen, auch bei der Jobsuche werden sie nicht nur beim Bewerbungsschreiben, sondern langfristig begleitet.“ Aber auch altruistisches Denken soll den Besuchern der Jugendzentren vermittelt werden. Die Einrichtungen bilden laut Thomas mittlerweile eine feste Größe im Stadtteil, bürgerrechtliches Engagement wird den Jugendlichen nahe gelegt. Die Intention der Jugendzentren? Heinz Thomas fasst sie mit einem Satz zusammen: „Wir wollen in allen Bereichen die Entwicklung von jungen Menschen fördern.“

Eine Übersicht aller Jugendzentren in Hamm findet ihr am Samstag im Westfälischen Anzeiger.

Quelle: wa.de

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