Das war das yourzz-Jahr von A bis Z

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Auf jeder Fete dabei: yourzz lichtete wie hier bei der Abifete des Stein-Gymnasiums die Gäste ab.

HAMM - Das Jahr ist 2014 ist Geschichte. Deswegen blickt unsere yourzz-Redaktion zurück. Wir haben euch unsere interessantesten Geschichten des vergangenen Jahres von A bis Z zusammengefasst.

Dilâra Dayakli war für ein Semester in Sevilla.

A wie Auslandsaufenthalte – Ein Semester im Ausland: Auch das war 2014 wieder Thema bei yourzz. Dilâra Dayakli war in Sevilla, Spanien. Sie erzählte im Interview: „Mein Unileben sah insgesamt sehr locker aus. Der Stundenplan ist individuell, jeder wählt seine Kurse selbst aus. Das Verhältnis zwischen den Studenten und Professoren ist ziemlich locker und persönlich. Es erinnert alles mehr an eine Highschool. Man sitzt in Klassenräumen, bekommt ziemlich viele Hausaufgaben und auf einzelne Fragen wird ausführlich eingegangen.“

B wie Bauernhof – Dass Ausdrücke wie „Landei“ oder „Bauernkind“ für sie keine Beleidigungen sind, hat uns Lisa Speckamp im Interview erzählt. Sie lebt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof in Heessen und sagt: „Ich empfinde das fast als ein Kompliment. Auf einem Bauernhof gibt es einfach mehr Freiheiten als in der Stadt.“ Lisa hat außerdem den Treckerführerschein gemacht und geht ihren Eltern auf dem Hof zur Hand.

Sehr beliebt sind jedes Jahr die Bilder der Abifeten im Hammer Stadtgebiet. Hier gibt es eine Übersicht:

- Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

- Landschulheim Schloss Heessen

- Galilei Gymnasium

- Märkisches Gymnasium

- Hammo und Beisenkamp

C wie Castings – Hunderte Talente kamen im August zum DSDS-Casting auf den Hammer Marktplatz, aber auch beim Modelcasting für das Modelabel „Tambition“ im WA-Forum war einiges los. Zehn Kandidaten schafften es am Ende auf den Laufsteg nach Hannover. Darunter auch die heute 18-jährige Theres Kleinekemper. Gefilmt wurde das Ganze von ProSieben und auch den Schauspieler und Designer Julian F. M. Stoeckel hat die Hammerin getroffen. Ihr Fazit: „Das war richtig gut.“

D wie Deutschland dienen - 9.800 aktive freiwillig Wehrdienstleistende zählte die Bundeswehr im April. 25 kommen direkt aus Hamm oder der näheren Umgebung. Leutnant und Presseoffizier Patrick Seyfarth erklärte im Interview mit yourzz-Reporterin Carolin Drees, dass sich der Einsatzbereich für Freiwillige nach den individuellen Fähigkeiten und dem Bedarf an Streitkräften richtet. Kraftfahrer, Matrose bei der Marine oder Protokollsoldat seien möglich - die Grundausbildung als Soldat muss jedoch jeder durchlaufen.

E wie Einbürgerungstest – Deutscher Staatsbürger kann nur werden, wer den Einbürgerungstest meistert. Dieser besteht aus 33 Fragen, die aus einem Fragenkatalog mit insgesamt 310 Multiple-Choice-Fragen zusammengestellt werden. Ralf Korittke, Mitarbeiter des Amtes für Soziale Integration der Stadt Hamm, erklärte im Interview mit yourzz, dass 17 der 33 Fragen innerhalb von 60 Minuten richtig beantwortet werden müssen, um zu bestehen. Wiederholt werden kann der Test, sooft man möchte. Inhalte sind zum Beispiel das „Leben in der Demokratie“ und „Geschichte und Verantwortung“.

F wie fehlender PraxisbezugÜberfüllte Hörsäle sind an Unis keine Seltenheit: Die 22-jährige Nadine Lubos hat im Interview von ihrem Lehramtsstudium an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster erzählt. Gut vorbereitet auf die Schulsituation fühlt sie sich nicht: „Es gibt nur wenige Kurse mit Praxisbezug. Alles ist sehr stark inhaltlich ausgerichtet und verschult.“ Didaktische oder praxisnahe Kurse seien überfüllt. „Man hat größtenteils kaum eine Chance auf so einen Platz.“

Oder F wie Feuerwerk - hier im Maxipark:

Feuerwerk im Maxipark - Teil 1

G wie Google Glass – Mit Philipp Bockey, Alina Ebel und Lena Saemann hat yourzz im März über Google Glass gesprochen – die Brille mit dem Minicomputer. Einen richtigen Vorteil haben alle drei nicht erkannt. Zudem haben sie große Bedenken, was die Privatsphäre angeht. „Es gibt ja immer noch das Recht am eigenen Bild. Dieses Gesetz müsste demnach abgeschafft werden, damit diese Brille überhaupt legal ist“, meinte Lena, die sich, genau wie Philipp und Alina, die Brille nicht anschaffen will.

Die beliebteste yourzz-Bildergalerie 2014

Silvesterparty 2013 Sachsenhalle

H wie Hochschulstandort – Warum studieren Hammer in Hamm? In einer yourzz-Umfrage haben wir Antworten gefunden: Melina Fronk hat sich für die SRH entschieden, weil sie sich durch die kleinen Lerngruppen besser gefördert fühlt, sie sich weiter mit ihren Freunden treffen und ihren Hobbys nachgehen kann. Für Randi Hunsdieck ist die geringere Anonymität im Vergleich zu typischen Studentenstädten sowie der nagelneue Campus der HSHL ausschlaggebend.

I wie Instagram – Die Hammer Laura Albrecht und Seko Vural sind im Internet sehr aktiv. Zusammen haben beide mehr als eine halbe Millionen Likes auf der Foto- und Video-Plattform Instagram. Seko erzählte uns, dass er am Anfang teilweise acht Stunden pro Tag auf der Plattform verbracht hat. Aber auch auf Laura nimmt die App mittlerweile „einen großen Einfluss“. Sie sagt: „Ich bin dort sehr aktiv. Mittlerweile ist es mein Hobby geworden und auf einmal damit aufzuhören, wäre bestimmt schwierig.“

Auch oft geklickt: Die Bilder vom Rosenmontag in Hamm

Hammer Rosenmontagsumzug 2014

Hobbyjäger Jan Epke.

J wie Jagd - Der 23-jährige Jan Epkeist Hobbyjäger und Büchsenmacher. Im Interview erzählt er, dass er bereits seit 2008 selbst durchs Zielfernrohr schaut und dass das Jagen für ihn ein natürlicher Prozess ist. Alle geschossenen Tiere werden von ihm verwertet: „Als Braten zu Festtagen, gerne auch im Sommer auf dem Grill zu einem gutem Salat oder als Wildgehacktes in der Bolognesesoße.“

K wie Knebelvertrag - Im Sommer lief die neunte Staffel von „Germany’s Next Topmodel“. Bei yourzz haben wir mit Lania Barzanji über die Castingshow gesprochen. Sie nahm 2011 im Alter von 16 Jahren selbst am Casting teil. Um bei den Shows mitmachen zu können, hätte Lania ihre Schullaufbahn abbrechen müssen. „Ich habe mich dann dagegen entschieden“, sagte die Hammerin, die sich nicht frühzeitig an Verträge binden wollte. Modeljobs hat Lania später trotzdem gefunden. Dennoch bleibt das Modeln für sie ein Hobby.

L wie Lebensretter – „Messer stecken lassen“ lautete die Überschrift zum Thema „Tag der Ersten Hilfe“. Unsere yourzz-Reporter haben einen Erste-Hilfe-Crashkurs absolviert, um ihr Wissen aufzufrischen. Sanitäter und Ausbilder Franz Nigges vom Deutschen Roten Kreuz erklärte, dass man „nur nach eigenen Möglichkeiten helfen“ muss. Meistens falsch gemacht wird der Druckverband. „Ein Verband muss maximal 30 Minuten halten, vor allem aber keimfrei sein und die komplette Wunde abdecken. Obwohl es Druckverband heißt, sollte ein Verband nicht zu fest sein, sondern nur einen leichten Druck ausüben“, so Nigges.

Charline Bednarek hat im letzten Jahr bei der Wahl zur Miss Schalke mitgemacht.

M wie Miss Schalke – Gleich zwei Hammerinnen wollten in diesem Jahr Miss Schalke werden. Am Ende landeten Charline Bednarek und Vanessa Soczak zwar unter den Top 10, für die Schalker Krone reichte es aber nicht. „Ein wenig enttäuscht“ waren beide: „Das war eher eine Wahl zur Miss Gelsenkirchen als zur Miss Schalke. Meiner Meinung nach sollte ein Mädchen gewählt werden, das den Verein repräsentiert, hinter ihm steht und auch etwas über Schalke sagen kann“, meinte Charline, die eine Runde zuvor beim Online-Voting auf Platz eins landete.

N wie Nachhaltigkeit – 16 Millionen Tonnen Verpackungsmüll werden in Deutschland jährlich produziert – unnötigerweise, wie yourzz findet. Denn warum muss zum Beispiel eine Gurke, die durch ihre Schale bereits eine natürliche Verpackung hat, noch mit einer Plastikfolie umzogen werden? Bei yourzz haben wir deshalb über den „Supermarkt ohne Verpackungen“ gesprochen. Christian Küpper meint im Interview: „Ich kann mir gut vorstellen, dass es in der Zukunft Supermärkte gibt, die keine Verpackungen mehr brauchen. Ich würde dem Ganzen auf jeden Fall eine Chance geben und dort einkaufen.“

Jenny Benz und Julia Sivers: Ein traditionelles Wiesnoutfit ist ein Muss! Nächstes Jahr sind wir definitiv wieder dabei

O wie Oktoberfest – Im sozialen Netzwerk Facebook werden spätestens Ende September die Profilbilder gewechselt, denn dann ist wieder Wiesn-Zeit. In diesem Jahr haben wir die Hammer Jugendlichen erstmals dazu aufgerufen, uns Fotos in Dirndl und Lederhose sowie eine Geschichte zu dem Bild zuzusenden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen! Die breite Meinung: „Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“

P wie Polizei - Ann-Christin Pap ist frischgebackene Polizeikommissarin. Im Juni noch hat sie uns von ihrer Ausbildung und einem ihrer ersten Einsätze erzählt: „Da war mir schon ein wenig mulmig. Wir haben ein Fahrzeug verfolgt und hatten die Information, dass die Insassen eine Schusswaffe dabei hätten. Als wir die Leute angehalten haben, war mein Puls schon ziemlich hoch, zumal wir dann auch noch eine Waffe gefunden haben. Da kann alles passieren.“

Q wie Querflöte – Im Herbst war yourzz zu Gast beim Blasorchester der Musikschule Hamm und hat sich mit Jugendlichen darüber unterhalten, wie sie zu ihrem Instrument und zur Musikschule gekommen sind. Michael Langenhorst erzählte: „Ich spiele Querflöte, weil es mein Kindheitstraum ist. Irgendwann bin ich von Block- auf Querflöte umgestiegen. Mein Vorbild ist Ian Henderson. Da, wo er ist, möchte ich im Jazz-Bereich gerne hinkommen.“

Ann-Christin Pap hat in diesem Jahr ihre Ausbildung bei der Polizei abgeschlossen.

R wie Rampenlicht – Die beiden deutschsprachigen Top Acts „Madsen“ und „Jennifer Rostock“ lockten beim Hammer Summer rund 15.000 Gäste an die Pauluskirche. In einer Umfrage wollten wir von euch wissen, ob man am Konzept „Hammer Summer“ noch etwas verbessern könnte. Viel Kritik gab es aber nicht. Niklas Bösch fand gut, dass sich „das Line-up generell verbessert hat“. Dominik Schaerig wünscht sich ein breiteres Musikgenre und Hammer Bands.

S wie Schulessen – Jede Offene Ganztagsschule und jede weiterführende Schule mit Nachmittagsbetrieb bietet mittlerweile ein warmes Mittagessen an. Die Auswahl an den Schulen ist unterschiedlich. Wir haben die Hammer Jugendlichen dazu aufgerufen, uns Fotos von ihrem Mensa-Essen zuzuschicken. Die Resonanz war gemischt – Preis gut, Qualität naja. Katharina Gruse findet das Essen manchmal „richtig eklig“ und hat auch schon Haare im Essen gefunden, Zeyna Azakir sagt: „Das Essen ist lecker.“

T wie Tagebuch – Bis zu 17.000 Menschen schauen auf YouTube zu, wenn die Hammerin Sarah Pritzel aus ihrem Tagebuch vorliest. Jeden Montag stellt die 26-Jährige auf ihrem Kanal „DamnCharming“ ein weiteres Video online – eben verdammt charmant, mit einer Prise Ironie. Dass sie zur Zeit im Bereich Biologie promoviert, passe zwar „ehrlich gesagt überhaupt nicht“, aber „großen Spaß“ habe sie trotzdem daran.

Viktoria Kapteina (links) interviewte die 19-jährige Katja, die 1995 in einer Famila-Filiale in Soest gefunden wurde.

U wie Unbekannt – Es war die yourzz-Geschichte 2014: Die heute 19-jährige Katja Stockem wurde im Jahr 1995, als sie noch ein Baby war, auf einer Wickelkommode in einer Famila-Filiale in Soest gefunden und kurze Zeit später von einem jungen Paar aus Bockum-Hövel adoptiert. Ihre leibliche Mutter hatte ihr damals einen Brief in den Kragen gesteckt, auf dem in gebrochenem Deutsch stand, dass sie das Kind nicht behalten könne. Dies ist bis heute der einzige Hinweis auf ihre Herkunft. Katja hat uns von ihrer Geschichte, ihren Erinnerungen und ihren Adoptiveltern, die für sie selbstverständlich ihre „richtigen“ Eltern sind, erzählt.

V wie Visionen – 67 Prozent der Hammer Jugendlichen wünschen sich den Lippesee – das hat eine yourzz-Umfrage unter 100 Jugendlichen ergeben. Aber es gibt auch andere Ideen für die Vision „Hamm ans Wasser“. Wir haben die Hammer Jugendlichen nach ihren Wünschen gefragt. Das Ergebnis: Bootstouren, Partyboot, Strand mit Strandkörben, Volleyballfeld, Palmen, Promenade mit Bars und eine Lippedisco.

W wie Whatsapp - Allein in Deutschland nutzen 31 Millionen Menschen den Messenger-Dienst Whatsapp. Bei einer Umfrage haben wir 100 Jugendliche gefragt, ob sie nachschauen, wann ein Kontakt zuletzt online war. 71 Prozent beantworteten diese Frage mit Ja. 66 Prozent seien außerdem bereits darauf angesprochen worden, warum sie nicht antworten. Geteilter Meinung waren die Jugendlichen bei der Frage, ob Lehrer Whatsapp zum Informationsaustausch mit Schülern nutzen sollten. „Das ist abhängig vom Lehrer“, sagt Lars Gemein.

X wie x-mal geklickt – Über fünf Millionen Mal wurden unsere Fotos in den yourzz-Galerien in diesem Jahr geklickt. Am beliebtesten waren die Silvesterparty in der Sachsenhalle 2013, die Bilder vom Kurparkfest, Fotos vom Rosenmontagsumzug, vom Feuerwerk im Maxipark und von der Vofiparty des Beisenkamp Gymnasiums.

Annkathrin Huffelmann ist Jungzüchterin und macht bei Wettbewerben mit.

Y wie yourzz-Geburtstag - Am 13. Mai hat yourzz seinen fünften Geburtstag gefeiert – 1307 Zeitungsseiten haben die mehr als 100 Juniorreporter bis zu diesem Zeitpunkt gefüllt. Bei einer Umfrage wollten wir von euch wissen, was ihr mit yourzz verbindet. Eure Antworten: „den grünen Smart“, „Coole Musik nach 22 Uhr“, „Partyfotos“, „die grüne Seite im WA“, „interessante Themen, die Jugendliche interessieren“ sowie „tolle Bilder auf Abifeten und Vofis“.

Z wie Züchter – „Mit Kühen erlebt man eine Menge verrückter Sachen“, meint Annkathrin Huffelmann. Die damals 18-jährige Hammerin ist Jungzüchterin und sozusagen mit Kühen groß geworden. Bei einem Wettbewerb in Hamm im Januar erreichte sie mit ihrer Kuh Platz zwei. Sie sagt: „Obwohl ich alle Kühe mag, ist immer eine dabei, die man ganz besonders mag. Meine ist letztes Jahr leider gestorben. Das fiel mir ziemlich schwer, weil ich mit ihr aufgewachsen bin und sie irgendwie etwas Besonderes war.“

Quelle: wa.de

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