Geocaching: Jugendkulturbüro will eine feste Gruppe gründen

+
Gesa Dittmann (l.) und Stefanie Schröder vom Jugendkulturbüro wollen eine feste Geocaching-Gruppe ins Leben rufen.

Lüdenscheid - Geoaching in der Gruppe? In Lüdenscheid? Gibt es nicht? Doch! Ab Sonntag wird Geocaching regelmäßig auf dem Veranstaltungsprogramm des Lüdenscheider Jugendkulturbüros stehen.

„Wir wollen eine feste Gruppe mit Jugendlichen ins Leben rufen, die sich zum Geocaching treffen“, erklären die Jugendkulturbüro-Mitarbeiterinnen Gesa Dittmann und Stefanie Schröder.

Woher kam die Idee? Stefanie Schröder berichtet: „Wir haben im Rahmen von ‘Summer Deluxe“ immer wieder auch Geocaching-Angebote gemacht. Die kamen immer gut an. Zu Ostern hatten wir dann die GPS-gestützte Ostereiersuche – auch die war ein prima Erfolg. Da stand für uns fest: Wir rufen eine feste Gruppe ins Leben.“

Wer an der Geocaching-Runde teilnehmen möchte, sollte sich beim Jugendkulturbüro unter Tel. 0 23 51 / 67 31 63 oder per E-Mail unter gesa.dittmann@das-einzigartige.de anmelden. Das Angebot ist kostenlos.

Mitten rein ins Vergnügen geht es am Sonntag um 12 Uhr. Dann warten Gesa Dittmann und Stefanie Schröder am Eingang Ehrenmal am Stadtpark auf Jugendliche, die an der ersten Geocaching-Runde teilnehmen möchten. „Vorkenntnisse sind dabei nicht nötig. Jeder kann bei uns mitmachen. Was wir brauchen, sind Leute, die Freude an der Sache haben“, erklärt Gesa Dittmann. „Und festes Schuhwerk“, fügt Stefanie Schröder lachend hinzu. Denn: „Auch wenn das Wetter gut ist – wir sind im Stadtpark unterwegs. Das ist definitiv kein Ort für Flip-Flops. Und wetterfeste Kleidung ist auch wichtig – wir sind schließlich in Lüdenscheid unterwegs.“

Wie soll es nach dem ersten Treffen mit der Geocaching-Gruppe weitergehen? „Das werden wir mit den Teilnehmern am Sonntag besprechen. Wir gehen, was die Zeitplanung angeht, auf die Wünsche der Jugendlichen ein. Die haben mit der Schule und anderen Aktivitäten viel um die Ohren. Da muss man, was die Termine angeht, einfach flexibel sein“, erklären Stefanie Schröder und Gesa Dittmann. Und auch Neuzugänge können jederzeit zur Gruppe stoßen – „wir sind immer offen für alle, die Lust auf Geocaching haben“, betonen die beiden Mitarbeiterinnen des Jugendkulturbüros.

Auch über die Art und Gestaltung der einzelnen Geocaching-Treffen sollen die Jugendlichen mitbestimmen. „Denkbar ist da ja ganz viel. Es gibt Runden, die man im Dunkel absolviert. Oder man klettert auf Bäume. Oder man fährt mit dem Fahrrad und hört gleichzeitig Radio – und bekommt so die einzelnen Hinweise und Tipps“, berichtet Stefanie Schröder.

Gesa Dittmann ist auch in ihrer Freizeit als Geocacherin unterwegs: „Man kommt an Orte, die man vorher noch nicht kannte. Man kann unheimlich viel Neues entdecken.“ Stefanie Schröder ergänzt: „Auch in Lüdenscheids Innenstadt sind Caches versteckt. Aber die sehen Menschen natürlich gar nicht. Sie laufen an den Verstecken vorbei und ahnen gar nicht, dass sich interessante Dinge an bekannten Orten verbergen.“

Geocaching, da sind sich Gesa Dittmann und Stefanie Schröder einig, macht Spaß – „und man sieht seine Umgebung plötzlich mit ganz anderen Augen.“ - von Maike Förster

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare