Fahrt zum Bundespresserat: Fazit der Schüler

+
Schüler fragen, Abgeordneter antwortet: Wolfgang Hellmich (links) hatte sichtlich Spaß an diesem Spiel.

Kreis Soest - Reichstagsgebäude, Kanzleramt, Bundespresseamt – der Terminplan der Fahrt in die Hauptstadt war vollgepackt. Vieles haben die Schüler in den drei Tagen gesehen und gelernt. Nicht nur über die Stadt und die Politik, sondern auch über die Arbeit der Journalisten. In einer kurzen Umfrage erzählten einige der jungen Teilnehmer, was ihnen von den drei Tagen in Berlin besonders in Erinnerung geblieben ist und mit welchen Eindrücken sie zurückkehren.

Alina Jungnickel

„Wir haben gedacht, wir fahren einfach mal mit und schauen, was passiert“, erklärt Alina Jungnickel vom Gymnasium Antonianum in Geseke. Die 16-jährige Schülerin fand es besonders interessant zu sehen, wie die Journalisten aus der Hauptstadt berichten. Am besten habe ihr aber der Besuch im Kanzleramt gefallen. „Es war beeindruckend zu wissen, dass die Kanzlerin gerade im Haus und nur zwei Etagen über uns ist“, sagt sie.

Jannis Wassiljew

Jannis Wassiljew vom Soester Archigymnasium hatte ganz andere Erwartungen an die Reise in die Hauptstadt. Er habe nicht erwartet, so viel über Politik zu erfahren, sondern mehr über die Presse. „Aber das war gar nicht so schlecht“, sagt der 16-Jährige. „Bevor man über die Politik einen Artikel schreiben kann, muss man ja wissen, wie das alles funktioniert.“ Auch für ihn war die Führung durch das Kanzleramt der Höhepunkt. „Das hatte so etwas Exklusives.“

Silas Schwarzkopp

Für Silas Schwarzkopp vom Aldegrever-Gymnasium in Soest stand der journalistische Schwerpunkt eher im Hintergrund. „Ich fand es aber toll, die Hauptstadt und die Gebäude kennenzulernen“, freut sich der 16-Jährige, der selbst politisch interessiert ist. „Besonders toll war, dass wir das Kanzleramt von innen sehen konnten“. Bei einem vorherigen Besuch in Berlin sei das leider nicht möglich gewesen.

Ellen Wilhelm

Ellen Wilhelm (16) vom Archigymnasium in Soest kann sich kaum entscheiden, was für sie der Höhepunkt war. „Wir haben so viel Tolles gesehen“, sagt sie. Der journalistische Schwerpunkt sei für sie der Grund gewesen, die Fahrt mitzumachen. „Ich wollte darüber unbedingt mehr erfahren“, sagt sie. „Das ist später auf jeden Fall eine Option für mich.“

Jan-Patrick Mirasch hingegen hatte sich einfach auf Berlin gefreut. Die Informationen und Eindrücke müsse er zuhause aber erst einmal sacken lassen. Trotzdem sei es sehr interessant gewesen und er habe einiges mitgenommen, so der 17-Jährige. „Vor allem der Besuch beim Bundespresseamt hat mich angeregt, über politischen Journalismus nachzudenken“, sagt der Schüler vom Ini-Berufskolleg in Lippstadt.

Sein Mitschüler Christopher Meier sieht das ganz ähnlich. Er interessiere sich sehr für Politik, betont der 21-Jährige. „Das alles einmal live zu sehen ist schon etwas ganz anderes als im Fernsehen.“ Besonders den Besuch des Reichstagsgebäudes werde er in guter Erinnerung behalten. „Das Gebäude hat mich so richtig verzaubert. Vor allem die Kuppel und der Blick über die ganze Stadt waren toll.“ - kty

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare