Drei Werner auf Weltreise

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Die drei Weltenbummer Philipp, Jonas und Hendrik vor der Sydney Opera. Noch bis zum kommenden Mai wollen die drei Werner ihre Reise fortsetzen.

SYDNEY/WERNE - „Wir wollen einfach mal sehen, was für Möglichkeiten uns die Welt so bietet“, sind sich die drei Werner Philipp Strack (20), Jonas Hövener (20) und Hendrik van Neer (21) einig. Seit dem 13. September sind sie auf Weltreise.

Von Marc Borgmann

Von Düsseldorf geht es für die drei nach Dubai, Thailand, Malaysia, Singapur, Australien, Neuseeland, zu den Fidschi-Inseln, in die USA und nach Kanada. Im Mai 2014 kommen sie zurück nach Werne – bis dahin wollen sie jedoch viele Erfahrungen sammeln.

„Die Weltreise war meine Idee“, erzählt Philipp, der schon seit Kindeszeiten den Traum hatte, die Welt zu entdecken. Nach seinem Abitur sollte es dann aber endlich losgehen. Seine Freunde Jonas und Hendrik musste er nicht lange überreden. „Ich habe nach meiner Ausbildung als Bankkaufmann gekündigt, weil ich einfach noch mehr machen wollte, als mein Leben lang in einer Bank zu arbeiten“, erklärt Hendrik. Jonas entschied sich, mitzukommen, nachdem er eine Absage für eine Ausbildung bei der Polizei bekommen hatte. „Er hatte keine großen Ansprüche und fand die Route toll“, sagt Philipp. Zusammen erleben die Werner viele Abenteuer. Philipps bisheriges Highlight ist die thailändische Insel „Koh Tao“: „Ein Paradies! Party, Sonne, Strand, Palmen und so viel mehr. Koh Tao ist 2013 zur schönsten Insel Asiens gewählt worden. Absolut zu Recht.“ Auch ihren Tauchschein haben die Jugendlichen dort gemacht– für umgerechnet 240 Euro mit Übernachtung in einem Bungalow. Und auch das Essen war dort absolut „thailändisch“ – es gab Wiener Schnitzel mit Pommes.

„Tauchen ist echt der Wahnsinn! Man schwebt im Wasser und fühlt sich wie in einer anderen Welt“, berichtet Jonas begeistert, „gerade noch an der Oberfläche und im nächsten Moment am Grund des Meeres. Da gibt es die verschiedensten Fischarten, Korallen und Riffe. Aber auch nervige Fische wie die Cleanerfische. Die knabbern einen an oder schwimmen einem ins Ohr.“

Doch auch negative Erfahrungen gehören auf der Weltreise wohl einfach dazu. „Sechs Bungalows von Freunden wurden in Koh Tao überfallen. Wir hatten Glück. Von uns wurde nichts gestohlen, aber unsere Freunde hatten nur noch ihre Pässe“, sagt Hendrik.

Auch sollte man seine Ausflugsziele auf eigene Faust planen und buchen: „In den Reisebüros wird man einfach nur abgezockt. Uns wurde ein Angebot gemacht für 700 Euro den Tauchschein, die Hinreise und elf Nächte Übernachtung zu bekommen. Wir haben letztendlich nur 330 Euro bezahlt.“

Bevor die Werner die Reise antraten, galt es viel zu organisieren: Visa, Krankenversicherung, Auslandskonten und Auslandshaftpflicht. Und natürlich mussten auch die eigenen Klamotten im Rucksack verstaut werden. Für Nachahmer hat Philipp deshalb den perfekten Tipp: „Weniger ist mehr!“

Heimweh ist bei den Dreien noch nicht aufgekommen. Dennoch wären vor allem Philipp und Jonas an Sim-Jü gerne in Werne gewesen: „Das wäre schon geil gewesen.“ Nach ihrer Rückkehr wollen alle drei studieren. Philipp Psychologie, Hendrik und Jonas in Richtung BWL. Bis dahin gibt es für die Singles aber noch viel zu entdecken. Egal ob beim Angeln, beim Sightseeing oder beim Tauchen.

Mehr über die Werner gibt's auf Ihrem Blog „Around The World“.

Quelle: wa.de

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