Gute Luft für Soest - aus der Schule

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Die Convos-Schülerinnen Lelaina Pauli, Alicia Dinkloh und Nika Layeghi präsentieren mit Lehrer Uli Dellbrügger den Protagonisten der Stadt, Maria Kroll-Fiedler, Ulrich Günther und Alfons Tubes ihr Konzept zur Verbesserung des Soester Klimas.

Soest - Über ein sinnvolles Klimakonzept und seine vernünftige Ausführung wird in Soest schon lange debattiert. Am Conrad-von-Soest-Gymnasium hat man nun interessante Ansätze entwickelt.

Soest - Über ein sinnvolles Klimakonzept und seine vernünftige Ausführung wird in Soest schon lange debattiert. Am Conrad-von-Soest-Gymnasium hat man nun interessante Ansätze entwickelt. Die Schülerinnen Alicia Dinkloh, Lelaina Pauli und Nika Layeghi haben im Projektkurs Biologie einen Klimaschutzplan gefertigt. Sie hatten an den Workshops der Stadt zum Klimaschutz teilgenommen und erste Erfahrungen gesammelt. 

Zu ihren Vorschlägen gehören nun nicht nur das Pflanzen von Bäumen, sondern auch die Schaffung weiterer Wasserflächen in der Innenstadt, besonders gestalteter Freiflächen, die Gestaltung von Dächern, Errichtung von Photovoltaikanlagen und mehr. Sie haben ihre Vorschläge in einer Dokumentation verfasst, in der sie außerdem noch Selbstversuche zum „ökologischen Fußabdruck“ darstellen. 

Veranschaulicht haben sie ihre Vorschläge in einem dreidimensionalen Stadtmodell, das sie in tagelanger Heimarbeit aus baumarktüblichen Materialien hergestellt haben. Dieses naturgetreue Modell zeigt den Ist-Zustand und mögliche Handlungsperspektiven. In Begleitung ihres Bio-Lehrers Ulrich Dellbrügger haben sie ihre Untersuchungsergebnisse und das Soestmodell dem Leiter der AG Stadtentwicklung, Alfons Tubes, dem Klimaschutzbeauftragten Ulrich Günther und der Umweltberaterin Maria Kroll-Fiedler von der Stadtverwaltung Soest übergeben. 

Diese versprachen den Schülerinnen, dass ihre Untersuchungsergebnisse nicht in der Versenkung verschwinden, sondern zunächst in die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe einfließen werden, um danach in die politische Diskussion und möglicherweise Umsetzung zu gehen. 

Dazu werden die Vorschläge nun in Workshops aufgearbeitet und dann in den zuständigen Ausschüssen (Ausschuss für Umwelt, Natur- und Klimaschutz, Stadtentwicklungsausschuss) und möglicherweise noch im Rat diskutiert.

Quelle: wa.de

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