Britneys Ex-Manager behauptet:

Spears brach wegen Drogen-Überdosis zusammen

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Britney Spears holt das Drama um ihren mentalen Zusammenbruch vor Gericht noch einmal ein

Los Angeles - Britney Spears holt das Drama um ihren mentalen Zusammenbruch ein: Beim Gerichtsprozesses gegen ihren ehemaligen Manager erhebt dieser schlimme Anschuldigungen gegen die Sängerin.

Ist Sam Lufti, der ehemalige Manager und Vertraute von Britney Spears, für den mentalen Zusammenbruch der Sängerin vor fünf Jahren verantwortlich? Das ist eine der Fragen, die die zwölf ausgewählten Geschworenen in dem Prozess klären sollen, der am Donnerstag in Los Angeles begonnen hat. Luftis Anwalt Joseph Schleimer fackelte nicht lange herum und feuerte in seiner Eröffnungsrede eine Breitseite gegen die frühere Pop-Prinzessin. 

Die heute 31-Jährige sei abhängig von Adderall gewesen, einem verschreibungspflichtigen Medikament, das in den USA häufig beim sogenannten Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom verschrieben wird. Adderall ist aber auch ein Aufputschmittel auf Amphetamin-Basis. Dieses Mittel habe sein Mandant zwar selbst ebenfalls genommen, so Luftis Anwalt laut der Internet-Promi-Website tmz.com, Spears habe es aber nicht von ihm erhalten.

Doch es kommt noch schlimmer: Spears habe darüber hinaus eine Vorliebe für Crystal Meth gehabt, so Anwalt Schleimer. Diese sofort abhängig machende und extrem zerstörerische Droge, im Jargon auch Speed genannt, lässt den Anwender zwar ebenfalls Müdigkeit, Hunger und Schmerz vergessen, führt aber auch oft zu Persönlichkeitsveränderungen, Psychosen und Vefolgungswahn.

Diese beiden Substanzen, in zu hohem Maße eingenommen, seien auch für Spears' mentalen Zusammenbruch im Jahr 2007 verantwortlich gewesen, zitiert tmz.com den Anwalt. Nach dem Scheitern ihrer Ehe mit ihrem früheren Background-Tänzer Kevin Federline hatte Spears sich damals selbst eine Glatze rasiert, es folgten zwei Einweisungen in die Psychiatrie. Die Glatze allerdings sei keine Tat im Drogenwahn, sondern ein durchdachtes Manöver gewesen, deutete Schleimer an. So wollte Spears einen drohenden Drogentest sabotieren, bei dem gewöhnlich eine Haarprobe genommen wird. Wäre der positiv ausgefallen, hätte sie die Vormundschaft über ihre beiden Kinder verloren.

Vor zwei Jahren hatte Lufti noch behauptet, die extreme Frisurveränderung sei ein Ausdruck von Spears künstlerischer Ader gewesen, so das Klatsch-Portal, das diese Aussage des Ex-Managers mit einem Video belegen kann. Lufti hat also auf jeden Fall gelogen. Die Frage ist nur, ob er damals die Unwahrheit sagte, oder heute vor Gericht...

Spears selbst steht weiter unter Vormundschaft ihres Vaters und ihres Verlobten Jason Trawick. Es wird erwartet, dass sie vor Gericht nicht aussagen wird. Ihre Eltern Jamie und Lynne Spears haben jegliches Fehlverhalten zurückgewiesen. Im Gegenzug zu den Vorwürfen gegen ihn behauptet Lufti, die Mutter der Sängerin habe ihn verleumdet und fordert außerdem unter anderem einen Anteil an deren Erlösen aus dem Album „Blackout“ ein. 

hn/dapd

Quelle: wa.de

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