Ausbildungsreihe: Sport- und Fitnesskaufmann

Joel Grodon macht Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann

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Joel Grodon

HAMM - In einer Zeit, in der die Gesellschaft immer mehr auf ihr Äußeres achtet und damit auch auf ihre Figur, wird die Mitgliedschaft in Fitnessstudios immer beliebter. Doch beim Training kann man einiges verkehrt machen, deshalb ist die Betreuung durch Fachpersonal unumgänglich. Der 19-jährige Joel Grodon befindet sich zurzeit in seinem ersten Ausbildungsjahr zum Sport- und Fitnesskaufmann.

Im Interview mit yourzz-Reporterin Carolin Drees erzählt Joel, wie die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann aussieht und welche Eigenschaften man mitbringen muss, wenn man sich für dieses Berufsbild interessiert.

Warum hast du dich für den Beruf des Fitnesskaufmanns entschieden? Hast du dein Hobby zum Beruf gemacht?

Joel : Mein Hobby ist Kraftsport. Daraus geht der Beruf des Fitnesskaufmanns hervor und meiner Meinung nach gibt es nichts praktischeres, als sein Hobby zum Beruf zu machen. Ein weiterer Grund ist der Kontakt mit Menschen, den man in meinem Beruf nicht von der Hand weisen kann.

Wie sieht die Ausbildung aus? Wie ist dein Arbeitsalltag?

Joel:

Die Ausbildung ist abwechslungsreich und aufregend, das kann man nicht anders sagen. Genauso wie mein Arbeitsalltag. Auf der einen Seite arbeite ich im Service und koordiniere Abläufe, auf der anderen Seite stehe ich aber auch in engem Kontakt mit den Kunden. Ich gebe Kurse und betreue die Trainingsfläche, um sicherzugehen, dass die Kunden Übungen richtig machen und die Geräte korrekt benutzen.

Welche Voraussetzungen muss man für den Beruf mitbringen? Wem würdest du dazu raten?

Joel:

Wer sich für den Beruf des Sport- und Fitnesskaufmanns interessiert, muss auf jeden Fall sportlich aktiv und körperlich fit sein. Ohne das geht gar nichts, weil man in diesem Beruf mit Sport einfach sein Geld verdient. Man sollte Freude am Umgang mit Menschen haben, sich gerne unterhalten und auf die Leute zugehen können. Personen, die eher verschlossen sind, kann man diesen Beruf nicht empfehlen, weil man einfach eine Menge mit anderen Menschen in Kontakt steht.

Wenn man bereits während des Jobs sehr viel mit Sport zu tun hat, hat man dann Lust, auch noch in seiner Freizeit etwas für seinen Körper zu tun? Brauchst du einen Ausgleich?

Joel:

Sport ist mein Leben. Ich beschäftige mich beruflich und privat sehr viel mit dem Thema. Auf Kraftsport habe ich daher immer Lust, auch wenn ich einen achtstündigen Arbeitstag hinter mir habe. Ich möchte Ebenbild meines Berufs sein und das auch nach außen zeigen. Da kann man es sich nicht leisten, nach der Arbeit nur noch auf der Couch zu liegen.

Möchtest du beruflich noch mehr erreichen? Wie könntest du dich nach der Ausbildung beruflich verändern?

Joel: Ich stehe erst am Anfang meiner Ausbildung, aber denke natürlich darüber nach, wie es danach weiter geht. Aber in drei Jahren kann sich viel verändern. Vielleicht stelle ich im Laufe meiner Ausbildung fest, dass ich mich doch für einen anderen Bereich dieses Berufs interessiere. Ich möchte auf gar keinen Fall an einem Punkt stehen bleiben, sondern mich weiterentwickeln. Eine Führungsposition im Fitnessgewerbe wäre wohl der nächste Schritt. Zurzeit habe ich aber die Vision, dass ich in zehn Jahren mein eigens Fitnessstudio leite.

Quelle: wa.de

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