Ausbildungsreihe: Einzelhandelskaufmann

Alexander Simon macht Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann

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Alexander Simon

HAMM – Der Onlinehandel wird immer größer und der Einzelhandel muss sich Neues einfallen lassen, um am Ball zu bleiben. Junge und motivierte Verkäufer sollen für Anschwung sorgen. Alexander Simon (25) befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr im „Berlet – Elektronikfachmarkt“.

Alexander erzählt yourzz-Reporter Andreas Grabowski, wieso eine Ausbildung zum Kaufmann oder -frau im Einzelhandel trotzdem Spaß macht und was für Aufstiegschancen es im Berufsfeld gibt.

Was ist das Besondere an deinem Beruf und wieso hast du dich für eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann entschieden?

Alexander: Ich wollte bei meiner Berufswahl sehr gerne mit anderen Menschen agieren. Jetzt arbeite ich mit Kollegen und Käufern zusammen und dies macht mir großen Spaß. Außerdem wollte ich unbedingt in der Elektronikabteilung arbeiten, weil ich mich seit 15 Jahren intensiv mit Elektronik auseinandersetze und ich auch weiß, wovon ich rede.

Wie läuft ein ganz normaler Arbeitstag ab und was für Aufgaben erfüllst du im Betrieb?

Alexander: Am Anfang des Tages fahre ich natürlich die Systeme hoch und dann warte ich auf Kunden. Sollte der Andrang nicht so groß sein, dann säubere ich Regale und Produkte, um sie dem Kunden attraktiver zu machen, und aktualisiere natürlich unsere Preise. Im Großen und Ganzen kümmere ich mich aber um unsere Kunden.

Welche Lerninhalte erlernst du an deiner Berufsschule?

Alexander: Wir erlernen natürlich kaufmännisches Rechnen und kaufmännisches Englisch. Wenn ich ehrlich bin, ist das Englisch, das wir dort lernen, aber ziemlich einfach und mit dem Englischunterricht der fünften Klasse gleichzusetzen. Ebenfalls sehr wichtig sind die verschiedenen Kommunikationsebenen wie zum Beispiel das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun. Kurz gefasst besagt das Modell, das Aussagen immer unter vier verschiedenen Aspekten wahrgenommen werden können.

Welche Voraussetzung sollte ein guter Kaufmann beziehungsweise eine gute Kauffrau besitzen?

Alexander: Man sollte auf jeden Fall sehr kommunikativ sein und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es gibt viele unterschiedliche Kundentypen, unter anderem wollen hier manche verhandeln und ich habe natürlich keinen Einfluss auf den Preis.

Gab es noch andere Berufsfelder, die dich interessiert haben? Ab wann war dir klar, dass du Kaufmann werden willst?

Alexander: Kaufmännisch wollte ich eigentlich schon immer unterwegs sein, jedoch hatte ich durch meine erste Ausbildung als Energieanlagenelektroniker diesen Plan erst mal verworfen. Nach der Ausbildung habe ich meine Fachhochschulreife nachgeholt und wollte danach studieren. Nach dem ersten Semester merkte ich aber bereits, dass mir Computervisualistik und Design nicht liegt und deshalb war ich umso glücklicher, als ich die Ausbildung zum Kaufmann hier bei Berlet bekommen habe.

Gibt es Aufstiegschancen in deinem Beruf?

Alexander: Es sind eher Umwege, die man gehen muss. Man müsste im Bereich Handelsfachwirt oder ähnliches studieren, um in den höheren kaufmännischen Bereich zu kommen. Als einfacher Kaufmann im Einzelhandel könnte man aber nach langer Berufserfahrung als Bereichsleiter befördert werden und dann seine eigene Abteilung leiten, aber ansonsten ist es das auch schon.

Quelle: wa.de

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